Geheimes Apple-Team soll iPhone zur Gesundheitsstation machen

Das iPhone soll ein Knotenpunkt für Gesundheitsdaten werden
Das iPhone soll ein Knotenpunkt für Gesundheitsdaten werden(© 2017 CURVED)

Apple will das iPhone zu einer zentralen Anlaufstelle für Gesundheitsfragen machen. Laut einem Bericht von CNBC beschäftigt das Unternehmen in seiner Gesundheitsabteilung ein geheimes Team, das unter anderem mit Entwicklern und Krankenhäusern zusammenarbeitet, um medizinische Daten stärker in das iPhone zu integrieren.

Zu den über das iPhone abrufbaren Daten sollen beispielsweise detaillierte Laborberichte oder Informationen über Allergien gehören. Dem CNBC-Bericht zufolge verhandelt Apple zu diesem Zweck mit Krankenhäusern, sucht nach Startups, die an passenden Cloud-Lösungen arbeiten, und besucht Tagungen der IT-Industrie zum Thema Gesundheit. Apples Vizepräsident für Software-Technologie, Guy "Bud" Tribble, führt demnach Gespräche mit The Carin Alliance – einer Organisation, die darum bemüht ist, Patienten mehr Kontrolle über ihre eigenen medizinischen Daten zu ermöglichen. Mobile Endgeräte wie das iPhone könnten die Zugangspunkte dafür sein.

Stanford-Expertin in Apples Gesundheitsteam

Apple soll außerdem einige der Entwickler eingestellt haben, die an der Entwicklung von FHIR beteiligt waren – einem Standard, der den Zugriff auf und die Verwaltung von Gesundheitsdaten via URLs ermöglicht. Zu den neuen Mitarbeitern gehören beispielsweise der verdiente Software-Entwickler Sean Moore und Ricky Bloomfield, seines Zeichens Mediziner der Duke University mit Erfahrungen im Bereich der medizinischen Informatik.

Das Unternehmen beschränkt seine Pläne für die eigene Gesundheitsabteilung aber nicht nur auf das iPhone: Zuletzt verstärkte Apple sein Team mit Dr. Sumbul Desai, die parallel auch weiterhin als Geschäftsführerin des Stanford-Medicine-Center für digitale Gesundheit tätig sein wird. Sie soll mit ihrem Know-how in Apples Gesundheitsteam eine leitende Rolle übernehmen.

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