Google arbeitet an zwei runden Nexus-Smartwatches

Her damit !13
Rund soll auch bei Googles Smartwatches Trumpf sein.
Rund soll auch bei Googles Smartwatches Trumpf sein.(© 2015 CURVED)

Auf dem Android-Wear-Markt ist es ruhig geworden – zu ruhig für Google. Das Unternehmen soll deswegen selbst an Smartwatches arbeiten.

Nur einen Tag nach dem ersten Bild der beiden kommenden Nexus-Smartphones Marlin und Sailfish liefert Android Police den nächsten Insider-Hammer von Google: Das Unternehmen arbeitet an zwei Smartwatches mit Android Wear. Beide sollen mit runden Displays, aber ohne den von der Moto 360 bekannten "Plattfuß" kommen. Die größere der beiden Uhren, genannt Angelfish, weist laut Android Police Ähnlichkeiten mit der aktuellen Moto 360 und der LG Watch Urbane 2nd Edition LTE auf, unterscheidet sich aber auch in manchen Punkten von beiden Uhren.

Das Design hat demnach sichtbare Ansätze und eine glatte Gehäuseform mit Kurven an den Stellen, an denen das Armband auf den Körper trifft. Das klingt so, als sei das Band fest verankert und die Uhr nicht mit Googles Mode-Armbändern kompatibel. Insgesamt sähe Angelfish dezent, aber sportlich aus, so Android Police. Das Display soll einen Durchmesser von 43,5 Millimetern besitzen. Damit läge die Smartwatch zwischen der großen (46 mm) und der kleinen (42 mm) Moto 360. Mit einer Dicke von 14 Millimetern wäre die Uhr allerdings ziemlich dick. Das könnte einem großen Akku geschuldet sein. Denn Angelfish soll die Vorzüge des kommenden Android Wear 2.0 voll ausreizen und hat deswegen einen Herzschlagsensor, GPS und ein 3G-Modul an Bord. Das macht die Uhr unabhängiger vom Smartphone, kostet aber auch mehr Strom. Die Akkulaufzeit ist ohnehin einer der Knackpunkte bei Smartwatches.

Googles Angelfish-Smartwatch soll unter anderem Ähnlichkeiten mit der LG G Watch Urbane haben.(© 2015 CURVED)

Angelfish mit drei Buttons

Auf der rechten Seite verfügt Angelfish dem Bericht zufolge über drei Buttons. Das wäre für Android-Wear-Uhren ungewöhnlich. Normalerweise gibt es höchstens einen Bedienknopf. Die anderen beiden Knöpfe könnten frei belegbar sein, oder zur Steuerung von Google Assistant gedacht sein. Die Software soll nämlich auf beiden Uhren vorinstalliert sein. Das würde zur Äußerung von Google-CEO Sundar Pichai passen, dass das Unternehmen eigene Geräte in Zukunft mit besonderen Features ausstatten will.

Die zweite, kleinere Uhr heißt laut Android Police "Swordfish". Vom Design her soll sie der Pebble Time Round ähneln. Mit einer Dicke von 10,6 Millimetern ist sie allerdings dicker als der Kickstarter-Hit. Das Display von Swordfish misst 42 Millimeter. Statt mit drei kommt sie nur mit einem Button. Auf 3G und GPS müsst Ihr bei der Smartwatch verzichten. Der Knopf an der Seite soll der digitalen Krone der Apple Watch gleichen. Beim Kauf sollt Ihr die Auswahl zwischen einem schwarzen, einem silbernen und (natürlich) einem roségoldenem Modell haben.

So sieht die Pebble Time Round aus. Die Swordfish-Watch soll ihr ähneln.(© 2015 YouTube/Pebble)

Den Wahrheitsgehalt der Meldung schätzt Android Police mit neun von zehn möglichen Punkten ein. Die Redakteure ziehen lediglich einen Punkt ab, weil beide Uhren noch nicht komplett fertig und Änderungen somit noch möglich sind. Wann Angelfish und Swordfish auf den Markt kommen, ist bislang noch unklar. Nur so viel: Google soll beide Uhren erst nach der Vorstellung der neuen Nexus-Smartphones präsentieren.


Weitere Artikel zum Thema
Samsung zeigt Augmen­ted- und Virtual-Reality-Projekte auf dem MWC
Die Brille Monitorless.
Samsung arbeitet an vier Projekten rund um Augmented und Virtual Reality. Dabei handelt es sich um drei Software-Anwendungen und eine Datenbrille.
Mophie Hold Force im Test: Dieses iPhone-Case ist magne­tisch
Marco Engelien
Die "Hold Force"-Reihe fürs iPhone 7 von Mophie
9.5
Dieses Zubehör fürs iPhone 7 zieht an: Die Gadgets der "Hold Force"-Reihe von Mophie haften magnetisch aneinander. Wie gut das hält, verrät der Test.
Das Lenovo Yoga 910 im Test
Stefanie Enge
Her damit !10Lenovo Yoga 910 im Test
Flach, stabil und leistungsstark: Das Lenovo Yoga 910 sieht nicht nur schick aus, sondern verspricht ein gestochen scharfes Bild und viel Power.