Google soll dem FBI mehrfach beim Entsperren von Smartphones geholfen haben

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Google will keine Hintertür für das Betriebssystem Android
Google will keine Hintertür für das Betriebssystem Android(© 2014 CC: Flickr/Marcin Wichary)

Google ebenfalls im Visier des FBI: Der Suchmaschinenriese soll der US-Regierungsbehörde in der Vergangenheit beim Entsperren von Smartphones mit dem Betriebssystem Android geholfen haben.

Zwar sei die größere Zahl an Hilfeersuchen des FBI an Apple gegangen – doch seit dem Jahr 2012 hätten die Feds auch Google insgesamt neun Mal aufgefordert, den Zugang zu einem Android-Smartphone zu ermöglichen, berichtet The Verge unter Berufung auf einen Artikel des Wall Street Journal. Bei den Geräten habe es sich um Smartphones der Hersteller Alcatel, Samsung und Kyocera gehandelt. Im Gegensatz zu Apple habe Google zwar keinen direkten Zugriff auf die Software, die auf Android-Smartphones läuft; allerdings könne das Unternehmen viele der Sperrmethoden des Displays mit Hilfe des Android Device Managers aufheben.

Keine Hintertür für Android

In einer Stellungsnahme äußerte sich Google zu den Anfragen des FBI: "Wir prüfen sorgfältig Vorladungen und Gerichtsanweisungen", sagte demnach ein Sprecher des Unternehmens. Damit solle sichergestellt werden, dass dem "Geist des Gesetzes" Genüge getan wird. Allerdings habe Google keine Anweisung wie Apple erhalten, die sich auf den All Writs Act berufe und eine allgemeine Hintertür für Android fordere. "Einer solchen Anweisung würden wir entschieden widersprechen."

Das FBI hat sich seit geraumer Zeit mit Apple um den Zugang zu einem bestimmten iPhone gestritten, das einem Attentäter gehört haben soll. In diesem Zusammenhang wurde auch die Forderung laut, dass es zu dem Betriebssystem iOS eine Hintertür geben müsse, mit dessen Hilfe Organisationen wie das FBI Zugriff auf Daten eines Gerätes erhalten.


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