HTC 10 und Vive verkaufen sich gut – HTC trotzdem weiter in roten Zahlen

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HTC Vive hat offenbar die Verluste etwas weniger hoch ausfallen lassen
HTC Vive hat offenbar die Verluste etwas weniger hoch ausfallen lassen(© 2016 CURVED)

Das HTC 10 kann keinen deutlichen Aufschwung bewirken: Wie viele andere Unternehmen aus der Tech-Branche hat auch HTC nun die aktuellen Zahlen zum vergangenen zweiten Quartal 2016 veröffentlicht. Verglichen mit dem gleichen Zeitraum des Vorjahres muss HTC Umsatzverluste melden.

So habe HTC zwischen April und Juni 2016 insgesamt einen Umsatz von 18,9 Milliarden NTD erwirtschaftet, was umgerechnet etwa 418 Millionen Euro entspricht, berichtet inside-handy. Zum Vergleich: Im ersten Quartal dieses Jahres lag der Umsatz noch bei 14,8 Milliarden NTD. Somit war im zweiten Quartal innerhalb von 2016 zwar ein leichter Auschwung zu verzeichnen; im gleichen Zeitraum 2015 lag der Umsatz jedoch bei 33 Milliarden NTD, was im Jahresvergleich also ein Minus von beinahe 43 Prozent bedeutet. Der Verlust im zweiten Quartal 2016 soll insgesamt bei 3,06 Milliarden NTD liegen – also etwa 86,34 Millionen Euro.

Virtual Reality als Zukunftsmarkt

Für den leichten Aufschwung des Unternehmens im zweiten Quartal sollen vor allem zwei Geräte gesorgt haben: das aktuelle Top-Smartphone HTC 10 sowie das Virtual Realty-Headset HTC Vive. Laut HTC soll es weltweit ein starkes Interesse an dem Smartphone geben. Wie viele Einheiten genau verkauft wurden, verriet das Unternehmen allerdings nicht. Analysten zufolge werden in diesem Jahr aber insgesamt nur eine Million Einheiten des HTC 10 hergestellt.

Anders sieht es hingegen im Bereich Virtual Reality aus: Das Headset HTC Vive soll bereits zwischen 90.000 und 100.000 Mal über die Ladentheke gewandert sein. Insgesamt könnten Schätzungen zufolge in diesem Jahr zwischen 300.000 und 400.000 Einheiten abgesetzt werden. Fraglich bleibt, wie es für das Unternehmen langfristig auf dem Smartphone-Markt weitergeht, wenn auch ein Top-Gerät wie das HTC 10 keine Abnehmer mehr findet.


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