HTC: Monatliche Sicherheitsupdates sind unrealistisch

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HTC will sich um Sicherheitsupdates kümmern – aber anscheinend nicht jeden Monat
HTC will sich um Sicherheitsupdates kümmern – aber anscheinend nicht jeden Monat(© 2015 CURVED)

HTC will Sicherheitsupdates für seine Geräte veröffentlichen – hält aber einen monatlichen Zyklus für unrealistisch. Im Zuge von Stagefright haben viele große Hersteller angekündigt, ihre Geräte regelmäßig mit neuer Software zu versorgen, um möglich Sicherheitslücken rechtzeitig zu schließen.

Jason Mackenzie, Präsident von HTC in den USA, kündigte nun über seinen Twitter-Account an, dass sich das Unternehmen bemühen wird, Sicherheitsupdates für Android zu liefern. Es könne aber nicht garantiert werden, dass alle Nutzer im monatlichen Rhythmus ein solches Update erhalten. "Wir werden sie vorantreiben", schreibt Mackenzie, "aber es ist unrealistisch zuzusagen, dass sie garantiert monatlich erscheinen."

Stagefright weiterhin bedrohlich

Nachdem die Android-Sicherheitslücke Stagefright bekannt geworden ist, haben namhafte Hersteller wie Samsung, Google und auch LG angekündigt, die Geräte ihrer Kunden mit monatlichen Sicherheitsupdates zu versorgen. Diese sollen per OTA zur Verfügung gestellt werden, damit sie ohne Umwege auf den entsprechenden Smartphones und Tablets ankommen.

HTC hat erst unlängst versprochen, zumindest für das Top-Modell HTC One M8 ein Android-Update bereitzustellen, mit dem die Stagefright-Sicherheitslücke gestopft werden könne; Besitzer anderer Geräte gehen allerdings zunächst leer aus. Bleibt die Frage, ob HTC von allen großen Unternehmen vielleicht die realistischste Einschätzung geliefert hat – monatliche Software-Updates für alle Geräte dürften auch die Branchenriesen vor große Herausforderungen stellen. Erst vor wenigen Tagen ist eine neue Sicherheitslücke entdeckt worden, die nahezu alle Geräte mit dem Bebtriebssystem Android betrifft.


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