Huawei stellt robusten Akku mit langer Lebensdauer vor

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Die direkten Nachfolger des Huawei Mate 9 werden wohl noch herkömmliche Akkus besitzen
Die direkten Nachfolger des Huawei Mate 9 werden wohl noch herkömmliche Akkus besitzen(© 2016 CURVED)

Der neu entwickelte Akku eines Huawei-Partners ist widerstandsfähiger und haltbarer als bisherige Varianten. Das gibt das Unternehmen in einem Video bekannt. Für den Einsatz in Smartphones scheint die Technologie zwar noch nicht geeignet zu sein, dafür aber vorteilhaft für Drohnen sein.

Das Besondere an dem auf Graphen basierten Akku sei, dass er bis zu einer Temperatur von 60 Grad Celsius zuverlässig funktioniert. Bei bisherigen Akkus auf Litium-Ionen-Basis ist bei 50 Grad Schluss. Davon würden etwa Drohnen profitieren, die über einen längeren Zeitraum in heißen Gebieten manövrieren. Das Gleiche gilt für ausgedehnte Spritztouren mit Elektroautos der Zukunft, sodass die Abwärme des Motors eine geringere Gefahr für den Energiespeicher darstellt. Überdies verspricht das Video eine doppelt so lange Lebensdauer der Graphen-Akkus.

Hitzeresistenter und längere Lebensdauer

Offen bleibt dabei, ob die Akku-Technologie irgendwann klein genug sein wird, um in ein Smartphone zu passen. Ein gezeigtes Modell des Akkus scheint zumindest nicht gerade kleine Ausmaße zu haben. Zwar ist am Ende des Videos auch die Rede davon, dass die Technologie die Kommunikation von Menschen vorantreibt, doch bezieht sich das wohl mehr auf neue Möglichkeiten für Mobilfunkstationen, die im Video ebenfalls erwähnt werden.

Ganz anders hingegen die flexiblen Superkondensatoren der University of Central Florida: Der Prototyp eines neuen Akkus lasse sich in wenigen Sekunden aufladen, um Strom für mehrere Wochen bereitzustellen. Zudem soll der Energiespeicher in der Lage sein, zwanzigmal mehr Aufladevorgänge auszuhalten. Normale Akkus nutzen sich nach 1500 Zyklen ab, der neue Akku soll sich aber 30.000 Mal anstandslos auffüllen lassen. Auch hier gilt aber: Ob und wann derartige Technologie in Smartphones zum Einsatz kommt, ist offen. In der nahen Zukunft ist zumindest noch nicht damit zu rechnen.


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