iPhone 6: Berner Polizei ordert 1200 Apple-Smartphones

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1200 Beamte sollen in Bern das graue iPhone 6 als Dienstgerät erhalten
1200 Beamte sollen in Bern das graue iPhone 6 als Dienstgerät erhalten(© 2014 CURVED)

Apple iPhone 6 auf Staatskosten: Im Schweizer Kanton Bern darf sich rund die Hälfte der 2500 Polizeibeamten auf ein neues Dienstgerät in der Farbe Grau freuen: das aktuelle Vorzeigemodell von Apple. Die Umrüstung auf das iPhone 6 als Dienstgerät wird für den Staat allerdings nicht gerade günstig.

So sollen die Polizisten in Bern nicht die Basis-Version mit 16 GB internem Speicher erhalten, sondern die iPhone 6-Variante mit 64 GB Speicherplatz, berichtet Blick. Begründet wird dieser Schritt damit, dass während eines Einsatzes das Volumen kein Hindernis darstellen dürfe, da beständig Daten ausgetauscht werden müssten.

Über 1000 gebrauchte iPhone 5s zu verkaufen?

Die Berner Polizei sei zudem an das Betriebssystem iOS gebunden, weil bestimmte Apps nur für dieses Betriebssystem entwickelt wurden: so zum Beispiel die Anwendung, mit der die Beamten in der Schweiz alarmiert werden. Aus demselben Grund hatten die Polizisten erst im Jahr 2014 das Apple iPhone 5s erhalten. Die Kosten für die damalige Ausstattung hatten 700.000 Franken betragen, was umgerechnet etwa 583.000 Euro sind. Das neuerliche Upgrade auf das iPhone 6 dürfte den Schweizer Staat nun noch einmal rund 1.000.000 Franken kosten, also etwa 833.000 Euro.

Manch andere Länder setzen bei der Polizeiausrüstung anscheinend eher auf Android: So war im November 2014 bekannt geworden, dass die Polizei im britischen West Yorkshire mit 4000 Einheiten des Samsung Galaxy Note 3 ausgestattet wird. In Holland wurde demgegenüber das Samsung Galaxy S5 für die Tauglichkeit im Polizeialltag getestet.

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