iPhone 6: Schärferes Retina-Display, aber kein Full-HD

Peinlich !24
Noch ist unklar, wie das iPhone 6 aussehen wird – Dummys wie dieser stützen sich auf angebliche Bauplan-Leaks
Noch ist unklar, wie das iPhone 6 aussehen wird – Dummys wie dieser stützen sich auf angebliche Bauplan-Leaks(© 2014 YouTube/stagueve)

Apple testet angeblich Prototypen des iPhone 6 mit einer neuen Bildschirmauflösung von 1704 x 960 Pixeln. Zu diesem Schluss kommt 9to5Mac, dem Insider zugesteckt haben, dass Apple die Auflösung kommender iPhone-Apps mit einem Pixel-Tripling-Modus laufen lasse.

Die Berechnung der iPhone 6-Auflösung ist damit keine Hexerei: Entwickler von Apps arbeiten mit einer Auflösung von 568 x 320 Pixeln, die für das Retina-Display des iPhone 5 in beide Richtungen verdoppelt wird. Der jeweils dreifache Wert dessen ist dann besagte 1704 x 960 Pixel-Auflösung – kein Full-HD, aber immerhin eine Pixeldichte von 416 ppi beim als sicher geltenden iPhone 6 mit 4,7-Zoll-Display und 356 ppi beim spekulierten 5,5-Zöller.

Retina-Display für mehr Schärfe

Mit dem Schritt vom klassischen iPhone-Display mit der Auflösung von 480 x 320 Pixeln auf das Retina-Display des iPhone 4 mit 960 x 640, wurde für viele Apps und Funktionen eine Pixelverdoppelung eingesetzt: Bei gleicher Bildschirmgröße aber stark gestiegener Auflösung sollten Icons und Schrift gleichermaßen lesbar und antippbar bleiben. Steve Jobs definierte damals das Retina-Display mit einer Pixeldichte von mehr als 300 ppi – scharf genug, als dass der Nutzer die einzelnen Pixel nicht mehr sehen konnte.

Das iPhone 5 steigerte die Bildpunkte in der Vertikalen und kam auf 1136 x 640 Pixel – Apps blieben in der Auflösung identisch. Der neue Schritt veranderthalbfacht die beiden Werte noch einmal; Abwärtskompatibilität ist damit gegeben, wenngleich manche Apps etwas pixelig aussehen könnten.


Weitere Artikel zum Thema
Samsung Galaxy S8 und Galaxy S8 Plus im Test: das Hands-on [mit Video]
Marco Engelien10
UPDATEHer damit !41Samsungs neue S-Klasse macht einen starken ersten Eindruck.
Jetzt gilt's. Das Samsung Galaxy S8 und das Galaxy S8 Plus müssen als neue Eliteklasse überzeugen. Ob das klappt, verrät unser Hands-on.
Gear VR, DeX und Co: Das ist Samsungs Zube­hör für das Galaxy S8
Samsung bietet reichlich Zubehör für das neue Galaxy-Flaggschiff an.
Das Galaxy S8 bekommt reichlich Zubehör: unter anderem ein Update der Gear VR und die DeX Station, die aus dem Smartphone einen PC macht.
Samsung DeX verwan­delt das Galaxy S8 in einen PC-Ersatz
5
Das Bindeglied zwischen Smartphone und Monitor: Samsung "Docking Experience", kurz DeX.
Um das Galaxy S8 stärker als Arbeitsgerät zu etablieren, hat Samsung die DeX Station präsentiert. Das Modul verwandelt das Smartphone in einen PC.