iPhone 6: Streik legt Produktion in Brasilien lahm

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Apple kommt kaum mit der Produktion des iPhone 6 hinterher
Apple kommt kaum mit der Produktion des iPhone 6 hinterher(© 2014 Apple)

Produktionsstopp des Apple iPhone 6 bei Foxconn in Brasilien: Wie am 17. September bekannt wurde, wird in einem Foxconn-Werk in Brasilien bereits seit einer Woche gestreikt. Im Ort Jundiai stehen seitdem alle Bänder still – der Streik betrifft alle der etwa 3500 Mitarbeiter. Die Streikenden protestieren gegen schlechte Arbeitsbedingungen und fordern eine bessere Bezahlung – und hinderten offenbar andere Mitarbeiter daran, die Arbeit in der Fabrik anzutreten.

In dem Werk werden sowohl iPhone 6 als auch iPads hergestellt, berichtet 9to5Mac. Ob der Streik die Massenproduktion des iPhone 6 nachhaltig bremst, ist derzeit nicht bekannt. Der Großteil der Geräte für den großen Release des iPhone 6 am 19. September wird offenbar in den weit größeren Werken in China hergestellt.

Displays sorgen für Produktionsstau beim iPhone 6 Plus

Der Streik bei Foxconn dürfte für Apple nur ein kleines Hindernis bei der Massenproduktion des iPhone 6 sein; so legt ein aktueller Bericht offen, dass vor allem die Herstellung des Displays für Lieferschwierigkeiten verantwortlich ist. Gerade die produzierten 5,5-Zoll-Bildschirme für das iPhone 6-Plus sollen noch zu einem erschreckend großen Anteil nicht den Qualitätsanforderungen entsprechen, so dass nur 50 bis 60 Prozent von ihnen verwendet werden können.

Um möglichst viele der Millionen von vorbestellten Smartphones direkt zum Launch am 19. September liefern zu können, soll Apple selbst seinen Mitarbeitern ein Vorrecht beim Kauf des besonders knappen iPhone 6 Plus verwehrt haben. Auch sie dürfen nur zugreifen, sofern sie das 5,5-Zoll-Phablet regulär vorbestellt haben.


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