iPhone 7: Plant Apple nur noch alle drei Jahre ein großes Upgrade?

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Konzeptdesigner machen sich bereits Gedanken über das Design des iPhone 8
Konzeptdesigner machen sich bereits Gedanken über das Design des iPhone 8(© 2015 Youtube/Jermaine Smit)

Markiert das iPhone 8 einen Kurswechsel von Apple? In diesem Jahr wird vermutlich im Herbst das iPhone 7 präsentiert. Gerüchten zufolge erwarten uns mit dem Gerät im Vergleich zum Vorgänger keine großen Innovationen. Damit soll es erst wieder 2017 so weit sein – und in Zukunft alle drei Jahre.

Gleiche Größe, gleiche Features, ähnliches Design – sollten die aktuellen Gerüchte zum iPhone 7 auch nur halbwegs der Wahrheit entsprechen, wird das neue Vorzeigemodell im Vergleich zum iPhone 6s kaum mit Neuerungen aufwarten können. Einem Bericht von Nikkei zufolge soll sich dies auch in Zukunft nicht ändern: Große iPhone-Upgrades könnten demnach nur noch alle drei Jahre stattfinden, statt wie bisher alle zwei Jahre. Das iPhone von 2017 würde demgegenüber wieder ein anderes Design und wesentliche Verbesserungen bieten.

Reaktion auf niedrige Verkaufszahlen

Der Bericht passt zu Gerüchten, denen zufolge Apple das iPhone 7s überspringt und nächstes Jahr direkt das iPhone 8 veröffentlicht. Auch der Analyst Mark Moskowitz erwartet ein großes Upgrade erst für den Nachfolger des iPhone 7 – was sich in der Namensgebung durch "iPhone 8" widerspiegeln soll. Ein solcher Schritt hätte langfristig gravierende Folgen für Apples Zulieferkette in Asien, da die Hersteller sich auf die regelmäßigen Großaufträge aus Cupertino verlassen.

Laut Nikkei sei der Markt für Smartphones übersättigt. Es gebe kaum noch neue Features, mit denen Hersteller die Kunden beeindrucken könnten. Dies zeige sich auch an den gesunkenen Smartphone-Verkäufen der letzten Zeit. Im Jahr 2015 habe Apple knapp 230 Millionen iPhones verkauft; für das Jahr 2016 werden trotz des iPhone 7-Releases insgesamt niedrigere Zahlen erwartet. Das könnte sich mit dem iPhone 8 wieder ändern: Das Gerät soll über einen OLED-Bildschirm verfügen und zudem einen Motor im Inneren besitzen, der komplexere Vibrationen auf dem Display ermöglicht und dadurch ein verbessertes haptisches Feedback bietet.


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