iPhone mit Airbag? Apple reicht neues Patent ein

Her damit !17
Die Bumper für das iPhone fahren bei einem Sturz automatisch aus
Die Bumper für das iPhone fahren bei einem Sturz automatisch aus(© 2015 USPTO)

Apple hat ein neues Patent für eine Art iPhone-Airbag eingereicht: Die zuständige Behörde in den USA hat unlängst die Beschreibung des Aufprallschutzes auf ihrer Webseite veröffentlicht. Die herausfahrbaren Bumper sollen das iPhone nicht nur vor Sturzschäden bewahren, sondern auch das Eindringen von Wasser verhindern können.

Dem Patent zufolge befinden sich die Bumper an den vier Ecken des iPhones und fahren im Falle eines Sturzes automatisch heraus. Erst vor Kurzem war Apple ein sehr ähnliches Patent zugesprochen worden – im Unterschied dazu sind die Bumper aber schwimmfähig, weshalb das iPhone auch im Wasser landen könnte, ohne dabei Schaden zu nehmen, berichtet AppleInsider.

Einsatz im iPhone 7 unwahrscheinlich

Damit das iPhone einen Sturz erkennt, messen nahezu alle zur Verfügung stehenden Sensoren und Technologien im Apple-Smartphone plötzliche Werteveränderungen: Beschleunigungsmesser, Gyroskop, Kameras und auch die Mikrofone, die im Zusammenspiel mit dem Lautsprecher eine Echoortung durchführen. Wird auf diese Weise ein Fall des Gerätes festgestellt, werden die Bumper an den Ecken ausgefahren, um den Sturz abzufedern.

Aufgrund der Schwimmfähigkeit könnt Ihr Euer iPhone theoretisch auch in einen Pool fallen lassen, ohne das Wasser in das Gehäuse eindringt. Außerdem wäre es möglich, das Smartphone in einem See oder im Meer zu verlieren, ohne dass es innerhalb von Sekunden so tief sinkt, dass Ihr es nicht mehr wiederfinden könnt. Laut AppleInsider sei es allerdings nicht wahrscheinlich, dass Apple das System in naher Zukunft in einem Gerät verwendet – also auch nicht im iPhone 7. Dafür wären vor allem die relativ hohen Kosten verantwortlich.


Weitere Artikel zum Thema
Falt­bare Geräte: Wird Apple das Feld von hinten aufrol­len?
Christoph Lübben
Das Display der Apple Watch könnte irgendwann einer flexiblen Variante weichen
Apple soll über ein Display nachdenken, das sich aufrollen lässt. Ein solcher Bildschirm könnte der faltbaren Konkurrenz überlegen sein.
iPhone: FaceTime-Fehler verhin­dert Hinzu­fü­gen weite­rer Teil­neh­mer
Francis Lido
Gruppen-Facetime ermöglicht Video-Telefonate mit bis zu 32 Personen
FaceTime bereitet erneut Probleme: Einige Nutzer können einem laufenden Gespräch offenbar keine weiteren Teilnehmer hinzufügen.
iPho­nes und Co.: Diese Apple-Neuhei­ten sagt ein Analyst für 2019 voraus
Francis Lido
Die kommenden iPhones werden wohl genauso groß wie die aktuellen Modelle
Neue iPhones, iPads, MacBooks und mehr: Apple hat 2019 offenbar viel vor.

Diese Website verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie dem zu. Um mehr über die von uns verwendeten Cookies zu erfahren und wie man sie deaktiviert, können Sie unsere Cookie-Richtlinie aufrufen.