LG G3: VR-Brille im Google Cardboard-Design vorgestellt

So sieht VR für G3 aus
So sieht VR für G3 aus(© 2015 LG)

Auch LG möchte ein Stück vom Virtual-Reality-Kuchen abbekommen: So soll das LG G3 bald sein eigenes VR-Headset bekommen, kündigten die Koreaner vor Kurzem an. Das Gerät orientiert sich an Google Cardboard und trägt den lapidaren Namen "VR for G3", meldet Venturebeat.

Facebook hat sein Oculus Rift, Samsung sein Gear VR und dann ist da noch Google Cardboard, die VR-Brille zum Selberbasteln. LG hat sich dabei laut eigener Aussagen am Design von Mountain View orientiert, nur dass es sich nicht um ein Pappgehäuse handelt. Ältere Semester erinnert es äußerlich an den View-Master oder einen Dia-Betrachter.

VR for G3 zunächst offenbar nur im Bundle

Durch Menüs zu scrollen, während man die Brille trägt, geschieht über Magnetismus. VR for G3 besitzt einen seitlich eingebauten Ring aus Neodym, ein magnetisches Metall. Im Zusammenspiel mit dem magnetischen Gyroskop-Sensor erkennt das Smartphone damit Nutzereingaben. Das LG G3 müsse lediglich in die das VR-Gestell hineingeschoben werden und schon sei es einsatzbereit.

Auch einen Seitenhieb gegen die Konkurrenz kann sich der Hersteller nicht verkneifen: VR for L3 biete eine "schärfere Bildqualität für eine sanftere, realistischere VR-Erfahrung" im Gegensatz zu anderen Lösungen. Über einen offiziellen Release-Termin ist noch nichts bekannt. Zunächst solle das VR-Headset im Bundle zusammen mit dem LG G3 ausgeliefert werden und nur in "ausgewählten Geschäften" erhältlich sein. Ob und wann LG es auch separat herausbringt, steht noch in den Sternen.

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