LG V30: So optimiert der Hersteller seine Software für das Flaggschiff

Das Zusatzdisplay wird beim LG V30 durch die sogenannte Floating Bar ersetzt
Das Zusatzdisplay wird beim LG V30 durch die sogenannte Floating Bar ersetzt(© 2017 LG)

Das LG V30 bietet nicht nur ein großes neues Display, sondern auch eine verbesserte Benutzeroberfläche. Obwohl bis zur offiziellen Präsentation im Rahmen der IFA 2017 in Berlin noch etwas Zeit vergeht, hat LG nun bereits verraten, wie die UX 6.0+ bei den Nutzern punkten soll.

Die wohl auffälligste Veränderung am LG V30 ist, dass der Hersteller den zusätzlichen Bildschirm weggelassen hat, der die beiden Vorgänger noch auszeichnete. Er wurde beim neuen High-End-Phablet durch die sogenannte "Floating Bar" ersetzt. Dabei handelt es sich um eine halbtransparente Menüleiste mit häufig genutzten Funktionen, die Ihr beliebig verschieben und sogar ganz aus dem Blickfeld heraus bewegen könnt.

Mit Gesichts- und Stimmenerkennung

Auch das Always-on-Display soll beim LG V30 verbessert worden sein. Der Ankündigung zufolge zeigt es nun nicht nur die Zeit, sondern auf Wunsch auch ein Foto Eurer Wahl an. Außerdem bietet es, sofern Ihr mögt, Zugriff auf Schnelleinstellungen und die Musikwiedergabe.

Wie Samsung und andere Hersteller hat LG sich auch mit neuen Möglichkeiten zum Entsperren seines Smartphones beschäftigt. So soll das LG V30 nun beispielsweise den Nutzer an seiner Stimme oder auch an seinem Gesicht erkennen können. Ob die zuletzt genannte Option das Gerät besser schützt als die Technologie von Samsung, muss sich erst in Tests zeigen. Gerüchten zufolge soll LG gemeinsam mit Apple Erfahrung bei der Entwicklung entsprechender Kameras gesammelt haben, die diese Entsperrmethode ermöglichen.


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