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MacBook: Apple reicht Patent für neuartige Tastatur-Technologie ein

Apple Patent Keyboard Sensor optisch mechanisch
Durch die Sensoren könnte die MacBook-Tastatur auch bei leichtem Tastendruck reagieren (© 2016 USPTO )
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21.10.16 von

Christoph Lübben

Laut Gerüchten sollen beim MacBook Pro (2016) bereits die Funktionstasten gegen eine LED-Touch-Leiste getauscht werden, die vermutlich Magic Toolbar genannt wird. In Zukunft geht Apple womöglich sogar noch einen Schritt weiter: Das Unternehmen hat nämlich ein Patent für eine Tastatur eingereicht, die eine Personalisierung der Tastenanschläge erlaubt.

Es gibt Tastatur-Nutzer, die es bevorzugen, wenn das Gerät schon beim leichten Antippen der Taste reagiert. Andere Benutzer wünschen wiederum Tasten, die stark gedrückt werden müssen. Wie AppleInsider berichtet, soll die Personalisierung durch eine Technologie mit mehreren Sensoren geschehen. So könnten optischen Sensoren zum Einsatz kommen, die unterhalb einer Taste verbaut werden und somit die Anpassungen ermöglichen. Dabei bleibe die mechanische Eigenschaft der MacBook-Tastatur unberührt.

Druck nach Geschmack

Eine mechanische Taste soll nach wie vor einen bestimmten Weg zurücklegen können, bevor der Kontakt ausgelöst wird. Das von Apple eingereichte Patent sieht allerdings vor, dass der Tastenanschlag auch dann erkannt wird, wenn der eigentlich dafür nötige physische/mechanische Kontakt nicht hergestellt ist. Somit könntet Ihr beispielsweise einstellen, dass eine Taste nur leicht angetippt werden muss, damit Euer MacBook dies registriert. Die Eingabe-Erkennung erfolgt dann über einen Sensor.

Damit könnte die Tastatur auf verschiedene Nutzertypen ausgerichtet werden. Denkbar ist auch, dass sich verschiedene Profile anlegen lassen. Etwa ein Profil mit leichter Tastenauslösung für die Textverarbeitung oder ein Profil für Games, bei dem Ihr die Taste komplett drücken müsst, bevor die Reaktion vom MacBook erfolgt. Da es sich bisher nur um ein Patent handelt, können wir frühestens 2017 oder 2018 mit dieser Technologie rechnen – sofern die Entwicklung von Apple weiterverfolgt wird.

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