MacBook Pro (2016): Apple löst Rätsel um schlechte Akku-Testergebnisse auf

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Nach dem ersten Test sprach Consumer Reports keine Empfehlung für das MacBook Pro (2016) aus
Nach dem ersten Test sprach Consumer Reports keine Empfehlung für das MacBook Pro (2016) aus(© 2016 CURVED)

Bislang erhielt jedes MacBook, das die Tester von Consumer Reports in den USA in die Hände nahmen, eine Kaufempfehlung. Das MacBook Pro (2016) fiel allerdings aufgrund stark schwankender Akkulaufzeiten durch und konnte die begehrte Auszeichnung nicht ergattern. Wie The Loop berichtet, haben Apple und die Prüfer nun eine Erklärung für die schwachen Ergebnisse gefunden.

Apple hatte schnell auf das Testergebnis von Consumer Reports reagiert und bereits vor Wochen angekündigt, dass man herausfinden werde, wieso die Testergebnisse so sehr von den offiziellen Angaben für die Akkulaufzeit abweichen. Nun hat der Hersteller gegenüber The Loop eine offizielle Stellungnahme abgegeben und erklärt, dass es sich hierbei offenbar um einen Fehler handelt, der erst während des speziellen Tests von Consumer Reports entdeckt wurde.

Nutzer-Geräte nicht von Bug betroffen

Über die Feiertage habe man sich gemeinsam mit Consumer Reports die durchgeführten Tests genau angesehen und schließlich die Ursache des Problems entdeckt. Einen ersten Hinweis gab bereits zuvor die Beobachtung, dass die Laufzeit des im MacBook Pro (2016) verbauten Akkus stark von Durchlauf zu Durchlauf schwankte. Die Warenprüfer nutzten für ihren Test offenbar eine spezielle Einstellung, die einen Bug hervorrief.

Die Option, die laut Apple nur von Web-Entwicklern genutzt werde, schaltete den Browser-Cache ab – und rief zudem einen ungewollten Fehler hervor. Der führte dazu, dass Icons immer wieder neu geladen wurden, was den Akku besonders schnell entleerte. Apple zufolge seien Nutzer nicht von dem Fehler betroffen, da sie die Option nicht nutzten. Außerdem soll der Bug mittlerweile behoben sein. Er wird womöglich mit dem Update auf macOS 10.12.3 aufgespielt.


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