MacBook Pro (2016): Apple will Akku-Problem mit Warentestern begutachten

Peinlich !26
Apple will die Akkuprobleme des MacBook Pro (2016) untersuchen
Apple will die Akkuprobleme des MacBook Pro (2016) untersuchen(© 2016 iFixit)

Apple nimmt sich der Akkuprobleme des MacBook Pro (2016) an: Erst kürzlich hat das US-Pendant zur Stiftung Warentest, Consumer Reports (CR), das neue Apple-Notebook eingehend geprüft. Dabei waren starke Schwankungen bei der Akkulaufzeit aufgefallen, die der Hersteller nun anhand der erhobenen Daten untersuchen will.

Über seinen Twitter-Account hat Apples Marketing-Chef Phil Schiller persönlich am Heiligabend 2016 versprochen, dass Apple sich um das Problem mit dem MacBook Pro (2016) kümmern wird. "Wir arbeiten mit CR zusammen, um ihre Akkutests zu verstehen", schreibt Schiller in dem Tweet. Die Ergebnisse der Warentester stimmten nicht mit den ausführlichen Labor- und Praxistests überein, die Apple selbst durchgeführt hat. Demnach scheint das Unternehmen zwar die Ergebnisse von Consumer Report anzuzweifeln, nimmt sie aber immerhin insoweit ernst, als dass eine eigene Untersuchung eingeleitet wird.

Safari könnte die Ursache sein

Tatsächlich dürfte Apple das MacBook Pro von 2016 intensiv geprüft haben, bevor es auf den Markt gebracht wurde, während die Testmethoden von Consumer Reports laut AppleInsider "weniger wissenschaftlich" gewesen seien. Da das Notebook bei den Warentestern aber keine allzu schwierigen Aufgaben ausführen musste, sei Apple gut beraten, den Testbericht nicht einfach zu ignorieren.

In dem Test von Consumer Reports variierte die Akkulaufzeit des MacBook Pro (2016) mitunter sehr stark: So soll zum Beispiel das 13-Zoll-Modell im ersten Durchlauf 16 Stunden Betriebszeit erreicht haben, im zweiten nur noch 13 und im dritten sogar lediglich knapp unter vier Stunden. Ein großer Teil des Tests sei das Surfen mit Safari gewesen – demnach ist es möglich, dass Apples Browser für die Akkuprobleme verantwortlich ist. Vermutlich werden wir schon bald mehr zu der Angelegenheit erfahren – dann hoffentlich von Apple selbst.


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