MacBook Pro (2016): Auch Microsoft hat eine Touch Bar entwickelt

Fluch oder Segen? Die Touch Bar des neuen MacBook Pro (2016) polarisiert stark. Dabei ist Apple nicht das erste Unternehmen, das an einer solchen Funktionsleiste gearbeitet hat. Laut The Verge hat ausgerechnet Konkurrent Microsoft bereits an einer Touch-Leiste gearbeitet – seit 1999.

Kurz vor der Jahrtausendwende soll Microsoft an adaptiven Buttons gewerkelt haben. Auch hier war die Idee, dass ein Computer basierend auf dem Kontext beziehungsweise dem geöffneten Programm unterschiedliche Aktionstasten anzeigt. Im Vergleich mit der Touch Bar des MacBook Pro (2016) wirken natürlich gerade die ersten Konzepte eher primitiv, die Ihr auch auf der offiziellen Microsoft-Seite findet.

Aus Leiste wird Bildschirm

Über die Jahre soll Microsoft mehrere Prototypen entwickelt haben. Experimentiert wurde mit Touch-Screens, klassischen Tastatur-Buttons und Projektoren. Aber auch die Frage, wo genau sich die Leiste auf der Tastatur befinden sollte, war für Microsoft nicht geklärt: So hat das Unternehmen die Touch Bar testweise auch einmal links von den Tasten integriert – natürlich mit einem Augenmerk darauf, ob sich die Produktivität eines Nutzers so steigern lassen könnte. 2010 wurde sogar ein Prototyp geschaffen, der Apples Touch-Bar vom MacBook Pro (2016) schon eher ähnelt.

Letztendlich wurde die Idee der Touch Bar hier zu etwas anderem weiterentwickelt: dem Touchscreen, der beispielsweise auf dem Microsoft Surface zum Einsatz kommt. Zuletzt hat der Windows-Entwickler auf einer Präsentation das Surface Studio vorgestellt: Dieser Bildschirm mag zwar auf den ersten Blick an einen iMac erinnern, verfügt im Gegensatz zu Apples Produkt aber über einen Touch-Screen.


Weitere Artikel zum Thema
iPhone SE 2 mit Kopf­hö­rer­an­schluss und Glas­rück­seite abge­lich­tet
Francis Lido
Das erste iPhone SE hat noch eine Aluminium-Rückseite
Sehen wir hier das iPhone SE 2? Ein Bild soll das Smartphone mit glänzender Glasrückseite zeigen
Xbox One: April-Update bringt neue Featu­res mit
Lars Wertgen2
Weitere Features befinden sich aktuell in der Beta-Phase
Microsoft versorgt seine Xbox One mit einigen neuen Features – darunter ein 1440p-Modus und FreeSync-Support.
iPhone 2018: Apple will angeb­lich Bezeich­nun­gen verein­fa­chen
Michael Keller17
Die direkten Nachfolger des iPhone X werden vermutlich ein "X" im Namen tragen
Wie werden die iPhone-Modelle für 2018 heißen? Einem Analysten zufolge will Apple sich nicht auf komplizierte Bezeichnungen einlassen.