MacBook Pro (2016): Microsoft erklärt Touch Bar für Office-Apps

Auch für Excel ist die Touch Bar des MacBook Pro (2016) praktisch
Auch für Excel ist die Touch Bar des MacBook Pro (2016) praktisch(© 2016 Office Blogs)

Microsoft erklärt Euch das neue MacBook Pro: Das Unternehmen aus Redmond hat ein Tutorial zur Nutzung des Konkurrenzproduktes von Apple herausgegeben. Darin erfahrt Ihr, wie Ihr die Touch Bar mit Office-Apps wie Word und Excel benutzt. Gleichzeitig fördert Microsoft aber auch den Wechsel vom MacBook zu Surface-Geräten.

Während Apple in Cupertino seine Keynote zum MacBook Pro (2016) veranstaltete, war die Konkurrenz aus Redmond schon einen Schritt weiter: Auf dem offiziellen Office-Blog ist seit dem 27. Oktober 2016 eine Anleitung verfügbar, in der die Nutzung der Touch Bar anhand von praktischen Beispielen erklärt wird: für Office-Produkte wie Word, PowerPoint oder Excel. Microsoft betont auf dem Blog unter anderem die langjährige Kooperation mit Apple – und will mit der Unterstützung der Touch Bar "die Vorteile der neuesten und großartigsten Hardware-Innovationen der Industrie" für Office nutzen.

Bis zu 650 Dollar für ein MacBook

Tatsächlich gibt es bereits seit geraumer Zeit eine Zusammenarbeit zwischen Apple und Microsoft: Anfang 2014 beispielsweise erschien das Office-Paket auch für iOS. Doch die Kooperation führte auch bereits zu Konflikten: So ist zum Beispiel das iPad Pro mit seinem 12,9-Zoll-Display nach Microsofts Richtlinien schlicht zu groß, um darauf kostenlos Office-Programme verwenden zu können.

Das neue MacBook Pro zu loben, ist Microsoft sicherlich schwergefallen; hat das Unternehmen doch nur einen Tag zuvor mit dem Surface Book i7 ein Konkurrenzprodukt in der Notebook-Sparte vorgestellt. Dass es Microsoft deutlich lieber ist, wenn Ihr eines der Surface-Produkte nutzt, wird durch ein neues Programm deutlich: In den USA lockt das Unternehmen damit, 650 Dollar für ein MacBook Pro oder MacBook Air zu zahlen, wenn ein Surface Book oder ein Surface Pro-Hybrid bei Microsoft erworben wird, berichtet VR-Zone. Das klingt schon eher nach Konkurrenzkampf um einen Markt, auf dem Microsoft professionelle Nutzer zurückgewinnen will.


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