Microsoft Surface Mini: So hätte es aussehen können

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Handelt es sich beim Microsoft Mercury-Tablet womöglich um einen Entwurf des späteren Surface Mini?
Handelt es sich beim Microsoft Mercury-Tablet womöglich um einen Entwurf des späteren Surface Mini?(© 2015 Twitter/evleaks)

Das Surface Mini sollte schon im Jahr 2014 erscheinen, ist dann aber nicht in die Läden gekommen. Nun ist ein Renderbild aufgetaucht, das offenbar ein Mini-Tablet im Lumia-Design zeigt. Handelt es sich etwa um einen Entwurf des mittlerweile eingestellten Surface Mini?

Leak-Experte Evan Blass alias @Evleaks veröffentlichte auf seinem Twitter-Account ein Renderbild, das den Entwurf eines unveröffentlichten Mini-Tablets zeigen soll. Die Größe des Gerätes kann anhand des Verhältnisses vom Display zur Kamera erahnt werden. Im Tweet wird das Gerät als "Microsoft/Nokia Mercury" bezeichnet. Gleichzeitig erklärt Blass, dass dieses Renderbild wohl ein verworfenes Konzept von Microsoft und Nokia zeigt. Er schreibt: "Vom Lumia-Friedhof: [das] Microsoft/Nokia Mercury".

"Mercury" nur ein Codename?

Aus der Gerüchteküche der vergangenen beiden Jahre wissen wir, dass Microsoft mit dem Surface Mini an einem kompakten Tablet gearbeitet hat. Wie das Gerät final aussehen sollte, wurde allerdings nie geklärt. Eine Rückseite im Lumia-Stil, wie wir sie auf dem geleakten Renderbild sehen, wäre aber sicherlich denkbar gewesen. "Mercury" klingt zudem weniger nach einer finalen Produktbezeichnung, sondern viel eher nach einem intern verwendeten Codenamen. Könnte er dem Surface Mini gehört haben? Oder handelt es sich bei dem jetzt geleakten Mercury-Modell lediglich um einen Vorgänger des Surface Mini?

Ab einem gewissen Zeitpunkt scheint sich Microsoft für eine Produktstrategie entschlossen zu haben, der zufolge Smartphones und größere Tablets mit High-End-Hardware den Vorzug erhalten. Ein Surface Mini hätte zudem vermutlich nicht nur weniger starke Hardware enthalten, sondern sich auch nicht so gut für die Verwendung der Desktop-Variante von Windows 10 geeignet. Womöglich waren dies auch die Gründe dafür, das Microsoft das Tablet einstellte. Stattdessen brachten die Redmonder in diesem Jahr das Surface Pro 4 und das Surface Book in den Handel. Womöglich hatte Microsoft damit den richtigen Riecher: Beide Modelle verkaufen sich offenbar sehr gut.


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