Mit iOS 10? Vorinstallierte Apps auf dem iPhone könnten ausgeblendet werden

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Viele vorinstallierte Apps auf dem iPhone werden vermutlich nur selten benutzt
Viele vorinstallierte Apps auf dem iPhone werden vermutlich nur selten benutzt(© 2014 CURVED)

Zu viele ungenutzte Apps verstopfen den Startbildschirm auf dem iPhone: Viele Nutzer von Apple-Geräten fordern seit langer Zeit die Möglichkeit, die sogenannten "Stock Apps" zumindest ausblenden zu können. Dieses Feature könnte bald auf iPhones und iPads Einzug halten – möglicherweise mit iOS 10.

Ein Hinweis darauf ließe sich in den Metadaten von iTunes finden, berichtet 9to5Mac. Die bislang unbekannte Ergänzung im Code laute demnach "isFirstPartyHideableApp". Weil in dem App Store bislang Anwendungen von Drittanbietern angeboten werden, habe der Code aber logischerweise keinen Wert, da es schließlich um die Apps geht, die ab Werk auf einem iPhone oder iPad vorinstalliert sind.

Einführung mit iOS 10?

Laut 9to5Mac sei es nicht unwahrscheinlich, dass Apple die Möglichkeit zum Verstecken von Apps mit einer künftigen iOS-Version einführt – vielleicht schon mit iOS 10, das voraussichtlich im Herbst 2016 zusammen mit dem iPhone 7 erscheint. Es ist davon auszugehen, dass dieses Feature vor allem Apps wie den Taschenrechner oder den Kompass betrifft. Basis-Anwendungen wie Telefon oder Benachrichtigungen seien davon vermutlich ausgenommen.

Der Code könne außerdem einen Hinweis darauf liefern, dass Apple künftig Stock-Apps bei iTunes und im App Store zur Verfügung stellt. Wenn Nutzer sich dann nach dem Ausblenden einer App dazu entscheiden, diese doch benutzen zu wollen, könnten sie den App Store besuchen und die entsprechende Anwendung neu installieren. Dieser Schritt könnte noch einen weiteren positiven Nebeneffekt haben: Apple könnte Bugs einer einzelnen App über ein Update im Store ausräumen, sodass Nutzer nicht auf die nächste iOS-Version warten müssten.

Tatsächlich ist es auch derzeit schon möglich, vorinstallierte Apps auf iPhone und iPad auszublenden. Dafür wird allerdings ein Mac und das sogenannte "Apple Configurator Tool" benötigt – der Weg ist also aktuell noch relativ aufwendig. Es wird sich zeigen, ob Apple das praktische Feature mit iOS 10 tatsächlich einführt – Tim Cook habe genau das aber bereits in einem Interview angedeutet.


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