Moto 360: Android-Wear-Hoffnung nur aus Plastik?

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Durch das kabellose Aufladen soll die Moto 360 relativ dick werden
Durch das kabellose Aufladen soll die Moto 360 relativ dick werden(© 2014 Motorola)

Wird die Motorola Moto 360 eine dicke Smartwatch mit Plastikhülle? Neueste Gerüchte besagen, dass das Gehäuse des mit Spannung erwarteten Android-Wearables weder aus Metall noch aus Saphirglas bestehen wird – sondern aus profanem Plastik.

Das berichtet GforGames unter Berufung auf eine chinesische Quelle. Ob dabei Lieferschwierigkeiten der ausschlaggebende Grund sind oder die runde Form der Moto 360, ist derzeit nicht bekannt. Die bisherige Werbe-Strategie von Motorola und Google könnte sich nun als Bumerang erweisen: Stets war die Moto 360 als edle Smartwatch präsentiert worden, die den Ansprüchen einer klassischen Armbanduhr gerecht wird; so zum Beispiel in dem Mitte Juli erschienen Teaser-Video, das sich ausschließlich mit dem Design der Moto 360 beschäftigt.

Kabelloses Laden macht die Moto 360 dick

Auch das Feature des kabellosen Aufladens wirft nun einen Schatten auf die Motorola-Smartwatch: So werden die Gerüchte zu der Funktion zwar tatsächlich bestätigt – das Feature soll aber gleichzeitig eine extreme Tiefe der Uhr erforderlich machen. Stolze 13,5 Millimeter beträgt demnach die Dicke der Smartwatch mit Android Wear. Zum Vergleich: Die LG G Watch misst 9,9 Millimeter in der Tiefe, während die Samsung Gear Live mit nur 8,9 Millimetern sogar noch etwas flacher ausfällt.

Es bleibt abzuwarten, ob sich die aktuellen Gerüchte bewahrheiten. Für den Preis von mutmaßlich 249 Dollar werden viele Nutzer auf jeden Fall mehr als eine Plastikuhr erwarten.


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