Nacktfotos von US-Promis: Apple dementiert iCloud-Hack

Nach dem großen Hackernangriff auf US-Promis hat Apple einen iCloud-Hack dementiert
Nach dem großen Hackernangriff auf US-Promis hat Apple einen iCloud-Hack dementiert(© 2014 CURVED)

Auch Tage nach dem großen Hacker-Angriff auf zahlreiche US-Promis und dem anschließenden Leak von Nacktfotos ist immer noch unklar, wie die privaten Bilder ins Netz gelangen konnten. Apple weist aber jede Mitschuld von sich, der Online-Speicherdienst iCloud sei nicht gehackt worden.

"Nach mehr als 40 Stunden Nachforschung haben wir festgestellt, dass gewisse Accounts von Prominenten durch sehr gezielte Attacken auf Benutzernamen, Passwörter und Sicherheitsfragen betroffen waren - eine Praxis, die im Internet allzu üblich geworden ist. Keiner der Fälle, die wir untersucht haben, ist durch irgendeine Lücke in irgendeinem System von Apple einschließlich iCloud oder der Funktion 'Mein iPhone suchen' entstanden", erklärten die Kalifornier am Dienstag.

Tausende Nacktfotos von Jennifer Lawrence, Kate Upton und Co. wurden gestohlen

Apple betonte jedoch, weiterhin mit den Strafverfolgungsbehörden zusammenzuarbeiten, um den "schockierenden" Diebstahl der Nacktfotos aufzuklären und die Hacker zu identifizieren. Bislang unbekannte Täter hatten die Accounts von zahlreichen US-Promis wie Jennifer Lawrence, Kate Upton, Rihanna oder Kim Kardashian gehackt und am Sonntag deren private Bilder im Internet verbreitet.

Apple empfiehlt komplexe Passwörter für iCloud-Schutz

Nach dem Hackerangriff war schnell der Verdacht aufgekommen, dass die Nacktfotos aus der iCloud stammen. So hatte unter anderem die Schauspielerin Kirsten Dunst Apple in einem sarkastischen Tweet eine Mitschuld zugeschrieben. Die Kalifornier betonen allerdings stets, dass Informationen in der iCloud immer verschlüsselt gespeichert werden. Nichtsdestotrotz empfahl der iKonzern allen Anwendern zum Schutz vor Hacker-Attacken, möglichst komplexe Passwörter zu verwenden und die Zwei-Faktor-Authentifizierung zu aktivieren.


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