Netflix: Immer mehr Nutzer von gestohlenen Accounts betroffen

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Auf dem Schwarzmarkt im Internet werden gestohlene Netflix-Accounts verkauft
Auf dem Schwarzmarkt im Internet werden gestohlene Netflix-Accounts verkauft(© 2015 CURVED Montage)

Netflix ist zunehmend im Visier von Cyberkriminellen: Das Streaming-Angebot ist mittlerweile in 190 Ländern der Erde verfügbar – und mit der Verbreitung steigen auch die Attacken. Laut einer Sicherheitsfirma aus den USA wird der Service immer mehr von Malware und Phishing-Versuchen geplagt.

So gebe es beispielsweise Malware, die einen ähnlichen Dateinamen wie Netflix verwendet, berichtet das Sicherheitsunternehmen Symantec. Sobald ein Nutzer diese öffne, würde zwar die Homepage des Streaming-Anbieters geöffnet – gleichzeitig installiere sich der Nutzer ohne sein Wissen auch eine Spionage-Software namens Infostealer.Banload, die beispielsweise Kreditkarteninformationen auslesen kann. Dieser Trojaner komme beispielsweise in Brasilien häufig zum Einsatz.

Phishing-Kampagnen

Gleichzeitig gebe es vielerorts sogenannte Phishing-Kampagnen: So würden Nutzer beispielsweise dazu verleitet, sich auf einer gefälschten Netflix-Seite einzuloggen. Auf diese Weise gelangen die Kriminellen offenbar an die Account-Daten, die sie dann im Internet zu einem niedrigeren Preis als der Streaming-Dienst weiterverkaufen. Der Nutzer bekommt davon mitunter gar nichts mit, da Netflix das Teilen von Accounts für mehrere Personen erlaubt.

Aus diesem Grunde würden viele Anbieter von gestohlenen Konten auf ihren Schwarzmärkten darauf hinweisen, dass die Account-Daten nicht geändert werden dürften. In diesem Falle könnte der rechtmäßige Eigentümer merken, dass sein Account von einer weiteren Person genutzt wird. Symantec rät dazu, die Netflix-App ausschließlich von offiziellen Servern herunterzuladen, um diese Gefahren auszuschließen. Gleichzeitig warnt das Sicherheitsunternehmen davor, auf vergünstigte oder kostenlose Angebote für Netflix einzugehen, da sonst Malware auf das eigene Gerät gelangen kann.


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