Netflix: Petition gegen VPN-Block hat schon 45.000 Unterzeichner

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Netflix greift mittlerweile gegen die Nutzung von VPN-Diensten durch
Netflix greift mittlerweile gegen die Nutzung von VPN-Diensten durch(© 2014 Netflix)

Unterschriftensammlung gegen Netflix: Der Streaming-Anbieter blockt seit einer Weile Nutzer, die per VPN die Ländersperre umgehen wollen. Nun versuchen einige Nutzer durch eine Petition, den Dienst zum Umdenken zu bewegen – allerdings mit wenig Aussicht auf Erfolg.

45.000 Unterschriften haben die Initiatoren der Aktion offenbar bereits gesammelt, berichtet Boy Genius Report. In einem offenen Brief fordert die Gruppe Netflix-CEO Reed Hastings dazu auf, das Blocken von VPN-Nutzern zu beenden. In dem Brief schreiben die Autoren, dass sie es befürworten, die Urheber von Inhalten für ihre Aufwände angemessen zu belohnen. Allerdings könnten Nutzer durch die Verwendung von VPN-Diensten ihre Privatsphäre schützen – ein Vorgehen, dass durch die Sperre durch Netflix nun verhindert würde.

Änderung der Lizenzrechte erforderlich

Viele Menschen haben in der Vergangenheit VPN-Dienste verwendet, um mit ihrem Account bei Netflix auch Inhalte ansehen zu können, die nur Abonnenten in den USA vorbehalten waren. Das Streaming-Angebot dort ist wesentlich umfangreicher als in vielen anderen Ländern. Der Grund dafür liegt in den Lizenzen, die Netflix für die gezeigten Filme und Serien besitzt – und die in der Regel auf bestimmte Regionen beschränkt sind.

In der Vergangenheit hat Netflix in Bezug auf die VPN-Nutzung ein Auge zugedrückt – wohl auch, um seine Kunden in Ländern wie Neuseeland und Australien zu behalten. Mit der Einführung der Sperre Anfang 2016 wurde diese Hintertür geschlossen; immer mehr Nutzer werden auch hierzulande ausgesperrt, wenn sie VPN-Dienste verwenden.


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