Netflix plant offenbar eine interaktive "Black Mirror"-Folge

Können Nutzer bald das Ende einer Folge "Black Mirror" selbst bestimmen?
Können Nutzer bald das Ende einer Folge "Black Mirror" selbst bestimmen?(© 2018 Netflix)

Könnt ihr bald selbst bestimmen, was in einer Folge von "Black Mirror" passiert? Gerüchten zufolge hat Netflix große Pläne für die erfolgreiche Serie. Noch im Jahr 2018 könnte es demnach eine interaktive Folge geben.

Zumindest ein Folge der kommenden fünften Staffel von "Black Mirror" soll unter dem Motto stehen "Choose Your Own Adventure", also "Wähle dein eigenes Abenteuer", berichtet Bloomberg. Die besagte Episode soll noch 2018 ausgestrahlt werden. Zwar hat der Streaming-Dienst noch kein offizielles Datum für die fünfte Staffel bekannt gegeben. Es sei aber sehr wahrscheinlich, dass der Start im vierten Quartal dieses Jahres erfolgt, möglicherweise im Dezember.

Neue Art des Fernsehens

Wahrscheinlich handelt es sich bei der interaktiven "Black Mirror"-Folge um einen Testballon von Netflix. Der Streaming-Dienst ist stets auf der Suche nach Möglichkeiten, um neue Nutzer zum Abschluss eines Abonnements zu bewegen. Ein Pionier im Bereich des interaktiven Fernsehens zu sein, könnte dem Anbieter eine ganze Reihe neuer Nutzer bringen. Sollte sich das Konzept bewähren, dürfte es in Zukunft noch mehr Serien geben, bei denen die Zuschauer Einfluss auf die Handlung nehmen können.

Derzeit verhandle das Unternehmen für weitere Formate dieser Art – angeblich soll es sich dabei um Adaptionen von Videospielen handeln. Neu ist diese Idee bei Netflix aber nicht: Mit "Minecraft: Story Mode" ist bereits so ein Projekt in Arbeit, das wohl trotz dem Ende von Entwickler Telltale noch erscheinen soll.

Mit den neuen Formaten könnten sich eingespielte Abläufe bei Film- und Fernsehproduktionen grundlegend wandeln. So ist der Aufwand für eine interaktive Geschichte mit mehreren möglichen Ausgängen deutlich höher – entsprechend steigen auch die Kosten. Aber es ist auch die Möglichkeit, fiktive Geschichten näher an der Lebensrealität der Zuschauer anzusiedeln – wie es "Black Mirror" schon seit dem Start tut.

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