Nokia 3 überlebt Kratz- und Biegetest

Das Nokia 3 stellt sich einem Härtetest: Es wird zerkratzt, angezündet und gebogen. Ob es dabei so gut abschneidet wie das teurere Nokia 6? Offenbar ist auch das günstigere Modell qualitativ gut verarbeitet – zumindest auf einer Seite.

Der YouTuber Zack von JerryRigEverything hat sich in einem Video das Nokia 3 vorgenommen. Zunächst wird das Display mit verschiedenen Werkzeugen bearbeitet. HMD Global hat bei dem Gerät auf Gorilla Glass gesetzt, jedoch ist unklar, welches genau zum Einsatz kommt. Erst bei einem Härtegrad von 6 sind Kratzer auf dem Screen zu sehen. Da auch die Frontkamera von diesem Glas geschützt ist, kann die Linse ebenfalls nicht allzu leicht zerkratzt werden. Gleiches gilt für die Navigationstasten unter dem Bildschirm. Den Lautsprecherschutz kann Zack jedoch relativ leicht aus dem Gerät entfernen.

Viel Plastik

Anders sieht es auf der Rückseite aus: Die Linse der Hauptkamera ist lediglich von Plastik geschützt und zerkratzt leicht. Das gilt leider auch für den restlichen Teil des Smartphone-Rückens: Hier hat HMD Global das Nokia 3 wohl ausschließlich mit Plastik gepanzert, sodass hier schon Schlüssel Spuren hinterlassen können. Erfreulicherweise sind die Seiten und die dort befindlichen Buttons wiederum aus Metall und daher deutlich Robuster, was Kratzer angeht.

Im folgenden Feuer-Test trifft das Smartphone auf die Flamme eines Feuerzeugs, erholt sich aber nach einigen Sekunden vollständig, ohne dass Schäden zurückbleiben. Zuletzt steht der Biegetest an: Zack schafft es nicht, das Gerät zu verbiegen. Womöglich ist hier wie im Nokia 6 eine Metallplatte verbaut, die das Gehäuse stabilisiert. Für ein Smartphone unter 200 Euro ist die Verarbeitung beim Nokia 3 offenbar sehr gut. Seit Ende Juni 2017 ist es in Deutschland erhältlich.


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