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Nokia

In mehr als 25 Jahren hat Nokia zahlreiche Smartphones auf den Markt gebracht
In mehr als 25 Jahren hat Nokia zahlreiche Smartphones auf den Markt gebracht (© 2015 CURVED )
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Kaum ein Hersteller wird so mit dem Betriebssystem Windows Phone in Verbindung gebracht wie Nokia. Dabei liegen die Anfänge des finnischen Konzerns in einer Papierfabrik, die Frederik Idestam 1865 gegründet hatte. Eine zweite folgte am Fluss Nokianvirta – der Name des Unternehmens war geboren. Alle Neuigkeiten zu Nokia findet Ihr hier.

Das Nokia 3210 als weltweiter Verkaufsschlager

Im Jahr 1967 stieg die Nokia Corporation in die Elektronik-Branche ein; die ersten Mobiltelefone gelangten 1987 auf den Markt. Zu den bekanntesten Geräten des Unternehmens zählt sicherlich das Nokia 3210 – das Handy gab es seit 1999 zu kaufen und wurde zu einem riesigen Erfolg für die Finnen. Dank des günstigen Preises und der integrierten Antenne verkaufte sich das Device weltweit mehr als 190 Millionen Mal. Doch auch eine andere Besonderheit boten die Handys der Finnen zur damaligen Zeit: das Computerspiel Snake. Seit Mitte der 1990er-Jahre war es als Handy-Game auf den meisten Nokia-Geräten vorinstalliert.

Nokia Lumia: Aushängeschild der Finnen mit Windows Phone

In den nächsten Jahren erschienen weitere erfolgreiche Reihen, etwa Nokia Asha und die Smartphones der Serie Nokia Lumia. Letztere zeichnet sich durch die hochauflösenden PureView-Kameras der Top-Geräte sowie das Betriebssystem Windows Phone aus. Denn im Februar 2011 hatte der Konzern die Abkehr von seiner hauseigenen Plattform Symbian verkündet – diese kam zwischen 2008 und 2010 zum Einsatz. Als erstes Modell mit Windows Phone erschien daraufhin das Nokia Lumia 800. Allerdings folgte mit den drei Geräten der Reihe Nokia X Anfang 2014 auch noch ein kurzer Abstecher in die Android-Welt, die abseits des Betriebssystems auch mit einem günstigen Preis um 100 Euro punkten sollten. Dieser Schritt kam allerdings zu spät – im Juli 2014 gab Nokia bekannt, dass die Produktion der Reihe eingestellt wurde.

Der Erfolg gab Nokia mehr als ein Jahrzehnt lang recht: Zwischen 1998 und 2011 führten die Finnen den Handy-Markt an. Das Geheimrezept: meist simple, aber dennoch robuste und oftmals auch günstige Geräte. Allerdings ließ sich das Unternehmen viel Zeit bei der Entwicklung eigener Smartphones und verpasste den Anschluss an die Konkurrenz – 2012 überholte Samsung seinen Rivalen und setzte sich an die Spitze des Smartphone-Marktes.

Übernahme des Smartphone-Geschäfts durch Microsoft

Der 3. September 2013 bildet eine Zäsur in der Firmengeschichte: An jenem Tag kündigte Microsoft an, die Handy-Sparte von Nokia zu übernehmen, nachdem diese lange Zeit rote Zahlen geschrieben hatte. Diese Ära fällt in die Zeit von Stephen Elop, der 2010 als erster nicht-finnische CEO zu Nokia wechselte – zuvor war er als Präsident der Geschäftskunden-Abteilung bei Microsoft im hohen Management tätig. Vollzogen wurde die Übernahme am 25. April 2014, zum 1. Mai 2014 wechselte Rajeev Suri als CEO und Präsident an die Spitze des Konzerns. Gleichzeitig hat Microsoft das Recht erworben, in den kommenden zehn Jahren Devices unter dem Markennamen Nokia zu veröffentlichen; hier verkaufen sich das Lumia 950 und Lumia 950 XL besonders gut.

Ein neuer Anfang

Seitdem konzentrierte sich das verbliebene Unternehmen auf das Netzwerkgeschäft und seine Kartendienste – etwa Nokia HERE. Der finnische Konzern bietet inzwischen jedoch auch mit OZO eine 360-Grad-Kamera an und hat im April 2016 den französischen Gesundheits-Konzern Withings gekauft – das erste Gadget – Withings Go – wird bereits wenige Wochen nach der Übernahme seit Mai 2016 verkauft . Ab der zweiten Hälfte des Jahres 2016 können nach Ablauf der Lizenzvereinbarung mit Microsoft auch wieder Geräte unter der Marke Nokia auf den Markt kommen – Smartphones und Tablets werden nach Ablauf der Frist aus dem Hause Nokia erwartet.