P.volve: Das ist die Fitness-App der Victoria's Secret Models

Wie machen sich Victoria's Secret Models eigentlich Beine für den Laufsteg? Eine neue Fitness-App macht's vor.
Wie machen sich Victoria's Secret Models eigentlich Beine für den Laufsteg? Eine neue Fitness-App macht's vor.(© 2018 Shutterstock / Undrey)

Trainieren wie die Engel: Wie halten sich Victoria's Secret Models wie Adriana Lima, Stella Maxwell oder Josephine Skriver fit für den heißen Dessous-Catwalk? Die neue Fitness-App des Model-Trainers Stephen Pasterino macht's vor: P.volve nimmt euch mit ins Training der Supermodels und macht euch mit Deep-Impact-Workouts schöne lange Beine.

Der stressige Alltag eines Supermodels und die überdimensionalen und damit sicherlich alles andere als federleichten Flügel als Markenzeichen der Victoria's Secret Show lassen erahnen: Für die Laufsteg-Schönheiten geht es um weit mehr, als eine schlanke Linie. Längst hat die US-amerikanische Modemarke mehr als hübsche Bademode, Unter- beziehungsweise Nachtwäsche, Kosmetik und Parfum für Damen zu bieten: Sexy Sportmode komplettiert die Produktpalette und unterstreicht den fitten Lifestyle der Ladies. So scheint es nur konsequent, dass die Modemarke pünktlich zur nächsten Victoria’s Secret Fashion Show in New York eine Fitness-App für Frauen an den Start bringt: Damit kann jede, die es interessiert, am eigenen Leib nachspüren, wie sich die "Meeedchen" auf den Laufsteg vorbereiten.

P.volve nimmt euch direkt mit ins Personal Training der Models

Die neue Fitness-App für Ladies heißt "P.volve" und ist kostenlos für iOS und Android verfügbar, alternativ könnt ihr die Training-Tutorials testweise über die Webseite streamen: Auch sie nimmt euch direkt mit ins Personal Training der Models und bietet euch nach der Testphase verschiedene Abo-Optionen. Euer Coach heißt Stephen Pasterino und führt euch auf Englisch durch bisweilen drei App-Workouts mit dem eigenen Körpergewicht zwischen 20 und 45 Minuten. Im Fokus stehen die üblich verdächtigen weiblichen "Problemzonen" – wobei es die aus unserer Sicht nicht gibt, sondern höchstens problematische Ansichten darüber.

Jedenfalls werden hier Bauch, Beine, Po – aber auch Winkeärmchen – unermüdlich und in Slow Motion strapaziert. Praktischerweise könnt ihr die Trainings downloaden und überall ohne Geräte absolvieren. Leider ist der Sound nicht überragend und der Trainer nuschelt leicht, und leider pausenlos – aber wer sich durch die Leoparden-Leggins der Models nicht ablenken lässt und ihre Moves aufmerksam beobachtet, hat den Dreh schnell raus. Die Musik geht fast völlig unter, teilweise gibt es auch gar keine: Dafür hört ihr aber stellenweise die Mädchen leise mit euch um die Wette ächzen.

Eigenwilliges aber wirkungsvolles Deep-Impact-Training statt Klassiker

Die Übungen sind etwas gewöhnungsbedürftig: Auf Klassiker wie Kniebeuge, Crunches oder Liegestütze wartet ihr hier vergeblich, aber dafür bringt die App durchaus mal etwas Abwechslung auf die Matte, zumindest zu Beginn der Workouts. Auch wenn die Bewertungen darunter sich nur so vor "wow", "awesome", "amazing" und "exciting" überschlagen: Auf uns wirkt die langsame Ausführung sowie das Verweilen in einer Position nach einer Weile eintönig. Optisch erinnert das Low-Impact-Training auf langen Beinen ein bisschen an Tanzunterricht, inhaltlich ist es vielmehr eine Kombination aus Fitness, Pilates und Physiotherapie. Es geht vor allem darum, die verkürzten Gliedmaßen sowie den Hüftmuskel zu dehnen. Dementsprechend sollen die Glieder bewusst und mit Kraft statt Schwung gehoben und gehalten werden: Hier sind Konzentration und Balance gefragt. Der Lohn für Dranbleiberinnen sind nicht etwa Muskelmassen sondern vielmehr straffere Linien, ein besseres Körperbewusstsein und eine engelsgleiche Haltung.

Ein Workout-Kalender und Filter runden die Trainings-App ab. Außerdem könnt ihr eure Ziele und Fortschritte dokumentieren. Leider arbeitet die App ausschließlich auf Englisch, so dass ihr euch mit der Maßeinheit Inch begnügen müsst. Obwohl es hier nicht zwingend Gerätschaften braucht, wird in der App auch Trainingsequipment vermarktet: Der sogenannte P.ball ist ein Ball mit einem elastischen Band, das um die Hüfte gelegt wird, um die tieferliegenden Muskeln zu fordern. Das P.band hingegen ist durch Handschuhe verbunden und soll den Oberkörper in Form bringen.

Fazit und Alternative Trainings-Apps

Unterm Strich ist der Einblick in das Low-Impact-Training der langbeinigen Engel durchaus interessant – allerdings hat es uns keine Flügel verliehen und wir sind schnell wieder auf dem Boden der Tatsachen gelandet. Wenn auch ihr euch etwas mehr Action erhofft, schaut euch lieber die HIIT-App "Bodybase" speziell für Frauen an. Wer gern gemeinsam mit dem Liebsten trainiert, findet mit der HIIT-App "Gettoworkout" die passende Anleitung inklusive Timer. Ergänzend empfehlen wir euch unsere 7 Fitness-Apps, die jeder mit sportlichen Ambitionen sofort installieren sollte.


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