Probleme bei Moto 360: Bilder brennen sich ins Display

Peinlich !76
Die Uhrzeit-Anzeige im Hintergrund sollte eigentlich nicht auf dem Moto 360-Display zu sehen sein
Die Uhrzeit-Anzeige im Hintergrund sollte eigentlich nicht auf dem Moto 360-Display zu sehen sein(© 2014 Google+/Corey M)

Auf den ersten Blick könnte der Schaden glatt ein Overlay-Effekt der Benutzeroberfläche sein, aber leider ist dem nicht so: Auf dem dem Display von Motorolas Moto 360 brennen sich sprichwörtlich Bilder ein, die fortan im Hintergrund der eigentlichen Anzeige stehen.

Auf ihrer Ladestation abgelegt, zeigt die Motorola Moto 360 die Uhrzeit an und verdingt sich während des Aufladens sozusagen als Tischuhr. Dies führt laut einem Bericht von Android Police allerdings bereits bei mehreren Nutzern dazu, dass sich eben diese Uhrzeit-Anzeige auf dem Bildschirm festsetzt und quasi als Schatten eingebrannt bleibt. Zu ihrem Glück handelt es sich beim Display der Motorola-Smartwatch um ein LCD. Bei Screens mit AMOLED-Technologie sind die eingebrannten Bildern, die durch zu lange Anzeige desselben Bilds entstehen, nämlich ein durchaus bekanntes Phänomen.

Ein lösbares Problem?

Was bei AMOLED-Displays ein bleibender Schaden ist, sollte sich auf dem LCD der Moto 360 beheben lassen – beispielsweise indem der Bildschirm der Smartwatch eine Weile ausgeschaltet bleibt. Aber auch die umgekehrte Logik kann sich als probates Mittel erweisen: Dynamische, wechselnde Inhalte sollen das Display beanspruchen, damit sich die festgesetzten Pixel wieder lösen, um es mal bildlich zu beschreiben.

Nicht die ersten Dämpfer für die Begeisterung um die Motorola Moto 360

Vor dem Release viel für ihr elegantes Design gelobt, offenbarte Motorolas Moto 360 nach ihrer Markteinführung bereits so manche technische Schwäche. So stellte sich heraus, dass der verbaute Akku eigentlich schwächer ist als vom Hersteller angegeben, während unter dem zeitlos-schlichten Design der Smartwatch ein in die Jahre gekommener Prozessor arbeitet. Dem neuerlichen Display-Problem könnte aber möglicherweise immerhin mit einem Software-Update beizukommen sein.


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