Project Ara: Toshiba produziert Chips für Google

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Etwas hiervon, etwas davon: Project Ara will maßgeschneiderte Smartphones für jeden bieten
Etwas hiervon, etwas davon: Project Ara will maßgeschneiderte Smartphones für jeden bieten(© 2014 Motorola)

Darf es eine Funktion mehr sein? Googles Baukasten-Smartphone Project Ara setzt auf Individualisierung. Einige der zur Auswahl stehenden Grundgeräte und Module werden Chips von Toshiba enthalten, berichtet Nikkei Asian Review.

Das japanische Mobilfunkunternehmen solle der bevorzugte Zulieferer für die entsprechenden Bauteile sein – als einziges japanisches Unternehmen. Ein Jahr lang nach dem geplanten Marktstart von Project Ara soll es sogar alleiniger Chip-Lieferant sein. Das ist schon allein deshalb überraschend, als Toshiba bislang als Hersteller von Smartphones und Tablets bekannt ist denn für die Fertigung von Mikrochips.

Materialkosten gleich Verkaufspreis?

Indes tauchten aktuell vermehrt Berichte über den Preis des Baukasten-Smartphones auf: Schon ab 50 US-Dollar soll die günstigste Variante erhältlich sein, heißt es. Das ist jedoch keinesfalls neu. Bereits Ende Februar war auf Android Authority zu lesen, dass Project Ara-Entwicklungsleiter Paul Eremenko von einem Startpreis in dem Bereich ausgehe. Interessant dabei ist, dass The Verge Materialkosten in gleicher Höhe nannte – das würde ein Verlustgeschäft für Google bedeuten, da zu den reinen Materialkosten im Vertriebsprozess weitere Kosten anfallen. Allerdings würde sich das Smartphone über Lizenzen und die Module finanzieren. Erste Projekt Ara-Geräte sollen im Rahmen einer Beta Phase bereits ab Januar 2015 zu haben sein.


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