PuzzlePhone: Modulares Smartphone kann per Crowdfunding vorbestellt werden

Modulares Smartphone geht in die heiße Phase: Das PuzzlePhone wurde bereits Ende 2014 angekündigt und sucht ab sofort über die Crowdfunding-Plattform Indiegogo nach Unterstützern. 250.000 Dollar benötigt das finnische Unternehmen Circular Devices für die Entwicklung des Konkurrenten zu Googles Project Ara.

Zukunftssicher durch Upgrades und einfache Reparatur – mit diesen Features preist die PuzzlePhone-Kampagne auf Indiegogo das neue modulare Smartphone an. Im Gegensatz zu Googles Project Ara mit seinen zahlreichen Modulen und Kleinstmodulen beschränken sich die Finnen auf das Wesentliche: Austauschbar sind "Hirn", "Rückgrat" und "Herz".

Erste Auflage des PuzzlePhones ist limitiert

Hinter den drei Komponenten verbergen sich Bildschirm, Akku sowie das Rechenzentrum bestehend aus Prozessor, Grafikeinheit und Arbeitsspeicher. Ein Video demonstriert anhand eines Prototyps, wie das finale Smartphone funktionieren soll. So könnt Ihr einfach das Display abmontieren oder den Akku wechseln. Dafür braucht Ihr weder eine Rückenschale abzumontieren, noch Schrauben zu lösen – alles ist Plug and Play.

Die Kampagne hat gerade erst begonnen, 42 Tage verbleiben. Sieben Prozent sind bereits erreicht, sodass das Finanzierungsziel bei gleichbleibender Geschwindigkeit in rund zwei Wochen erreicht wäre. Wer sich beeilt, spart: Die ersten 250 Geräte der 1st Edition mit 16 GB internem Speicher kosten 299 Euro, die ersten 500 Modelle mit 32 GB hingegen 399 Euro. Regulär wird später nur eine Version mit 32 GB für 599 erhältlich sein. Wer es exklusiver mag, greift hingegen zur ebenfalls auf 250 Stück begrenzten Limited Edition mit 64 GB, die über eine Plakette mit Wunschtext auf der Rückseite verfügt.

Sollte die Finanzierung des PuzzlePhone erfolgreich sein, erfolgt die Auslieferung voraussichtlich knapp ein Jahr später ab September 2016. Die erste Auflage soll einen 5-Zoll-Screen mit Full-HD-Auflösung bekommen. Als Prozessor ist ein 64-Bit-fähiger Achtkern-Chip mit ARM-Architektur geplant, dem 3 GB RAM zur Seite stehen. Die Akkukapazität ist mit 2800 mAh angegeben. Konkrete Upgrade-Pläne für die Zukunft nennt das Team noch nicht, zu erwarten sind aber ein größerer Akku, ein hochauflösenderer Screen und ein schnellerer Prozessor mit mehr RAM.


Weitere Artikel zum Thema
WhatsApp unter­stützt ab sofort Nougat-Benach­rich­ti­gun­gen in vollem Umfang
Demnächst unterstützt WhatsApp auch die neuen Features von Android Nougat
Das neue Benachrichtigungssystem von Android Nougat funktioniert bald mit WhatsApp: In der aktuellen Beta lassen sich Nachrichten endlich gruppieren.
HTC One A9: Android Nougat-Update erhält Frei­gabe des Herstel­lers
Guido Karsten
Das Design des HTC One A9 ähnelt dem von Apples iPhone
Nicht nur Besitzer eines HTC 10 dürfen gespannt auf das Android Nougat-Update warten: Auch das HTC One A9 soll die neue Firmware schon bald erhalten.
WhatsApp: Entwick­ler weist Back­door-Vorwurf von sich
Christoph Groth
WhatsApp besitzt angeblich keine Hintertür, könne in manchen Fällen aber unsicher sein
"Es gibt keine Hintertür in WhatsApp" – das ist die Aussage von Moxie Marlinspike, dem Entwickler hinter der Verschlüsselungstechnik des Messengers.