Samsung: Faltbarem Smartphone geht womöglich schnell der Saft aus

Das Infinity-Flex-Display von Samsung könnte viel Energie benötigen
Das Infinity-Flex-Display von Samsung könnte viel Energie benötigen(© 2018 Samsung)

Wahrscheinlich wird es nicht mehr lange dauern, bis Samsung sein erstes Smartphone mit faltbarem Display offiziell präsentiert. Es wird womöglich den Namen Galaxy F tragen. Nun sind Gerüchte über den Akku des Handys aufgetaucht. Anscheinend soll nicht nur ein Akku das Gerät mit Strom versorgen. Trotzdem könnte die Energieversorgung von vergleichsweise kurzer Dauer sein.

Gleich zwei Akkus sollen Samsungs faltbares Smartphone antreiben, berichtet GSMArena. Demnach soll das Galaxy F gleich zwei Energiespeicher mit einer Kapazität von jeweils 2190 mAh besitzen. Zuvor soll die Gerüchteküche noch von zwei 3000-mAh-Akkus gesprochen haben. Fraglich ist, wie lange das Gerät mit insgesamt 4380 mAh im Alltag durchhalten würde. Zur Einordnung: Mit dem Huawei Mate 20 Pro könnt ihr dank 4200-mAh-Akku über 15 Stunden am Stück Videos schauen.

Faltbares Display als Akkufresser

Es ist aber keinesfalls als sicher anzusehen, dass die Akkulaufzeit des Galaxy F vergleichbar zum Mate 20 Pro ausfällt – obwohl die Energiespeicher angeblich ähnlich groß sind. Das eigentliche Highlight des faltbaren Samsung-Smartphones könnte gerade in diesem Bereich zum Nachteil werden. Auseinandergefaltet ist das Infinity-Flex-Display 7,3 Zoll groß. Mit diesen Ausmaßen dürfte der Screen einen höheren Akkuverbrauch als andere aktuelle Top-Smartphones haben. Zum Vergleich: Das Mate 20 hat einen 6,4-Zoll-Bildschirm, das Galaxy S9 Plus einen 6,2-Zoll-Screen.

Wenn Samsung ein optimales Energiemanagement für sein faltbares Smartphone liefert, könnte die Akkulaufzeit dennoch mehr als einen Tag betragen. Voraussichtlich wissen wir das am 20. Feburar. An diesem Tag soll die Präsentation des Galaxy F im Rahmen des Unpacked-Events von Samsung stattfinden. Möglicherweise sogar gemeinsam mit dem Galaxy S10.


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