Samsung Gear S2: Runde Smartwatch mit Mobilfunk und Tizen vorgestellt

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Jetzt offziell: links die Samsung Gear S2, rechts die Gear S2 Classic
Jetzt offziell: links die Samsung Gear S2, rechts die Gear S2 Classic(© 2015 CC: Flickr/SamsungTomorrow)

Nachdem Samsung im Vormonat nur einen Teaser zur Gear S2 präsentierte, ist nun die offizielle Ankündigung der Smartwatch erfolgt. Wie erwartet rückt der Hersteller vom eckigen Design und dem Betriebssystem des Vorgängers ab und stattet sie stattdessen mit einem runden Display und Tizen aus. Optional bringt die Smartwatch sogar Mobilfunk mit. Die Navigation erfolgt über eine drehbare Lünette.

Vier Tage vor dem Start der IFA nennt Samsung endlich konkrete Fakten zur Gear S2. Das Wearable kommt in zwei Ausführungen: In der Standardvariante in Dunkelgrau oder Silber mit weißem Armband sowie als Gear 2 Classic mit einem schwarzen Gehäuse und Lederarmband.

Samsung Gear S2: Navigation per drehbarer Lünette

Samsung bestätigt mit der Ankündigung auch vorige Gerüchte zur Bedienung. Die Gear S2 besitzt außer zwei Buttons auch eine drehbare Lünette – ein Reifen um das Zifferblatt, mit dem eine präzisere Navigation als bei der Apple Watch mit seiner digitalen Krone möglich sein soll. Die Anzeige von Zifferblatt und Apps erfolgt auf einem 1,2-Zoll-Bildschirm mit einer Auflösung von 360 x 360 Pixel, was einer Pixeldichte von 302 ppi entspricht. Zum Vergleich: Die Apple Watch besitzt ein leicht schärferes Display mit 326 ppi und ist darüber hinaus mit ihrem 10,5 mm dicken Gehäuse auch etwas dünner als die Gear S2 mit ihren 11,5 mm.

Als Antrieb dient ein nicht näher spezifizierter Dual-Core-Prozessor mit einer Taktfrequenz von 1 GHz. Als Massenspeicher dient der Gear S2 4 GB interner Flash. Ein NFC-Chip für bargeldloses Zahlen mit Samsung Pay ist ebenfalls integriert. Und wie steht es um die Laufzeit – jenem Punkt, bei dem viele Smartwatches nur wenig bieten? Hier bleibt Samsung unkonkret: In der Pressemitteilung heißt es, der Akku "kann 2 bis 3 Tage durchhalten" – allerdings ohne Angabe von Bedingungen oder einem Akku-Leistungswert in Milliamperestunden. Wie gut die Hard- und vor allem die Software der Uhr in der Praxis gefallen  – etwa die Fitness-Funktionen – könnt Ihr auf der IFA ab dem 3. September selbst ausprobieren.


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