Uber will mit neuem Angebot endlich legal werden

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Unter dem Spiegel der Uber-Fahrer soll bald ein Personenbeförderungsschein hängen
Unter dem Spiegel der Uber-Fahrer soll bald ein Personenbeförderungsschein hängen(© 2015 CC: Flickr/Joakim Formo)

Der Fahrdienst Uber lenkt ein: Nach dem allgemeinen Verbot des Angebots über die App UberPop Mitte März verfolgt das Unternehmen nun neue Pläne. Offenbar will Uber seinen Service auf eine legale Basis stellen.

Im Sommer soll das neue Angebot starten, berichtet die WirtschaftsWoche. Zuvor sollen die Amateur-Fahrer, die ihre Dienste über die Anwendung anbieten, einen Personenbeförderungsschein machen. Die Kosten für diesen Schein, die bei 100 bis 200 Euro liegen, würden von Uber getragen. Außerdem sollen die Fahrer durch eine Prämie dazu animiert werden, den Schein zu erwerben.

Auch Taxilizenz würde bezahlt

Doch das ist scheinbar noch nicht alles: Uber würde seinen Fahrern zusätzlich den Preis für die offizielle Lizenz zum Taxi- und Mietwagenunternehmer finanzieren, wenn diese eine solche erwerben wollen, sagte Fabien Nestmann, der bei Uber als Manager für Deutschland angestellt ist.

Derzeit seien in Deutschland rund 1600 Fahrer für Uber aktiv. Mitte März hatte das Landgericht Frankfurt dem Unternehmen verboten, Dienste von Fahrern anzubieten, die keinen Personenbeförderungsschein besitzen. Geklagt hatte der Taxiverband Deutschland, der durch die Amateur-Fahrer von Uber sein Gewerbe bedroht sieht. Das Urteil ist zwar noch nicht rechtskräftig, aber offenbar plant Uber damit, dass dies in naher Zukunft der Fall sein könnte. Mit dem neuen Konzept könnte Uber auch seine Pläne verwirklichen, im Jahr 2015 Partnerschaften mit mehreren europäischen Städten einzugehen.

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