Verkaufsschlager iPhone 16: Darum werden viele Apple-Nutzer zuschlagen

iPhone 14 Pro Max Dynamic Island
Das iPhone 14 Pro Max wird viele KI-Funktionen wohl nicht mehr bekommen (© 2022 CURVED )
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Das Wichtigste in Kürze

  • 20 Prozent aller iPhone-Nutzer sollen auf ein iPhone 16 umsteigen
  • Grund dafür sind offenbar neue KI-Features
  • Viele davon könnten auch auf dem iPhone 15 Pro (Max) bereitstehen

Das iPhone 16 soll mehr Apple-Nutzer zu einem Upgrade bewegen, als es die iPhone-15-Serie geschafft hat. Den nötigen Anreiz dafür werden Analysten zufolge die in Kürze vorgestellten KI-Funktionen geben.

Wie Apple Insider berichtet, prognostiziere die Investment-Bank JP Morgan, das etwa 20 Prozent aller aktueller iPhone-Nutzer auf das iPhone 16 umsteigen wird. Zum Vergleich: Die iPhone-15-Modelle weisen aktuell eine Upgrade-Quote von 15 Prozent auf. Zuletzt knackte Apple die 20-Prozent-Marke mit der iPhone-12-Reihe. Grund damals: die Einführung von 5G. Dieses Mal sollen neue KI-Features den Ausschlag geben, die Apple aller Voraussicht nach auf der WWDC 2024 vorstellen wird.

Erste Details auf der WWDC 2024

Gegenüber Investoren habe JP Morgan erklärt, dass sich die WWDC 2024 auf KI-Funktionen konzentrieren wird, die direkt auf dem Gerät ("on-device") ablaufen. Sie sollen eure Daten besser schützen als Cloud-Lösungen, die aber ebenfalls einen kleinen WWDC-Auftritt haben sollen.

Mit seiner Präsentation wolle Apple auch Investoren davon überzeugen, dass man den Anschluss bei KI-Funktionen nicht verloren habe. Unabhängig davon, mit welchen Partnern Apple die KI auf das iPhone 16 bringt, sei eine Integration in alle nativen Apps sicher. Interessanterweise geht JP Morgan aber davon aus, dass Drittanbieter-Apps zunächst nicht profitieren werden.

Ist ein iPhone 16 Voraussetzung für die KI?

Nicht genauer spezifiziert ist in dem Bericht, von welchen Geräten die Nutzer auf das iPhone 16 umsteigen werden. Die Verfügbarkeit der KI-Features auf älteren iPhones ist offenbar ebenfalls ein Faktor. Vor Kurzem sickerte durch, dass für die On-Device-Funktionen mindestens ein iPhone 15 Pro (Max) notwendig sein wird.

Warum das so ist, könnte die Umsatzprognose von JP Morgan nun erklären: Möglicherweise lässt Apple ältere Geräte aus verkaufstaktischen Gründen außen vor, und nicht etwa wegen zu schwacher Rechenleistung.

Man kann das Ganze aber auch positiv sehen: Sollten die Gerüchte stimmen, müsstet ihr für die neue iPhone-KI nicht zwangsläufig auf ein iPhone 16 umsteigen. Sicherlich wird das iPhone 15 Pro (Max) um einiges kostspieliger sein als das Standardmodell der iPhone-16-Reihe. Doch abgesehen vom Chipsatz dürfte es dafür auch in vielen Bereichen mehr bieten.

Wie findet ihr das? Stimmt ab!
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