Was die iPhone SE-Keynote für das iPhone 7 und die nächsten iPads bedeutet

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Der Roboter Liam nimmt iPhones auseinander
Der Roboter Liam nimmt iPhones auseinander(© 2016 Apple)

Bis zur Vorstellung des iPhone 7 ist zwar noch etwas Zeit, aber bei der Keynote zum iPhone SE und dem kleinen iPad Pro hat Apple Neuheiten präsentiert, die auch dem nächsten Flaggschiff-Smartphone aus Cupertino gut stehen würden.

Das iPhone SE hatte nicht wirklich Neues zu bieten, sondern ist hauptsächlich Technik vom iPhone 6s, die im Gehäuse des iPhone 5s steckt. Deutlich interessanter ist da schon, was Apple mit dem iPad Pro 9.7 vorgestellt hat. Das kleine Tablet bietet an vielen Punkten mehr als das große iPad Pro.

Neue Display-Technik

Das iPad Pro 9.7 verfügt über ein sogenanntes True Tone Display. Sensoren im Tablet messen die Farbtemperatur des Umgebungslichts, das Display passt sich automatisch an. Damit soll eine weiße Seite auf dem Bildschirm unter gelbem Licht nicht mehr weiß aussehen, sondern sich wie ein echtes Blatt Papier einfärben. Ähnlich schaut das mit Night Shift unter iOS 9.3 auf dem iPhone aus. Allerdings erkennt das Smartphone das nicht automatisch, sondern schaltet sich zeitgesteuert ein. Am Anfang ist es sicherlich ungewöhnlich, aber auf Dauer könnte ein iPhone 7 mit solch einem intelligenten Display dabei helfen, die Augen der Betrachter zu schonen.

Das True Tone Display passt sich aber nicht nur der Umgebung an, sondern erstrahlt selbst, wenn Ihr die automatische Farbkorrektur deaktiviert, 25 Prozent heller als das Display der älteren iPads - und soll auch 40 Prozent weniger reflektieren. Werte, die auch dem iPhone 7 gut stehen würden. Da das iPad Pro ab Ende März verkauft wird, hat Apple sogar noch etwas Zeit, die Reaktionen der Nutzer auf die neue Displaytechnologie abzuwarten und kann reagieren.

Mehr Speicherplatz, kein Stylus

Mit dem iPhone 6 bot Apple erstmals ein Smartphone mit 128 Gigabyte internem Speicher an. Mit dem Apple iPad Pro 9.7 folgt das erste iOS-Gerät mit 256 Gigabyte Speicherplatz. So viel Platz für seine Daten braucht nicht jeder, gleichzeitig würden sich aber auch viele Nutzer über ein iPhone 7 mit so viel Kapazität freuen. Aber wesentlich wichtiger als mehr Speicherplatz am oberen Ende der Skala wäre der Abschied vom 16-Gigabyte-Einstiegsmodell. 32 Gigabyte sind das Minimum - vor allem, wenn die Kamera in 4K aufzeichnen kann.

Ein kleines iPhone 7c, wie in diesem Konzept-Design, wird es nicht geben.(© 2016 CURVED/labs)

Mit dem neuen kleine iPad Pro gibt es jetzt zwar ein zweites Tablet, auf dem Ihr mit dem Apple Pencil malen und schreiben könnt. Das das iPhone 7 den Eingabestift unterstützen wird, heißt das jetzt trotzdem nicht. Selbst das iPhone 7 Plus wäre zu klein, um auf seinem 5,5 Zoll großen Touchscreen mit einem Stift zu malen. Wahrscheinlicher ist es da schon, dass das iPad mini 5 - sofern es denn im Herbst vorgestellt wird - sich mit dem Apple Pencil bedienen lässt.

Auf A9 folgt A10

Der Chipsatz im iPhone 7 wird sehr wahrscheinlich A10 heißen. Im iPhone SE kommt, wie im iPhone 6s der A9 zum Einsatz und in beiden Versionen des iPad Pro steckt der A9X. Im Herbst wird es also Zeit für einen neuen Chipsatz. Wie hoch er getaktet sein wird und über wie viele Kerne er verfügt, das verrät Apple ja nie direkt, sodass es hier wenig Raum für Spekulationen gibt.

Mehr News, Gerüchte und Leaks zum iPhone 7 findet Ihr in unserer Übersicht.


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