WhatsApp hebt Mindestalter auf 16 Jahre an

WhatsApp ändert offenbar das Mindestalter. Junge Nutzer müssen deshalb aber keine Träne vergießen
WhatsApp ändert offenbar das Mindestalter. Junge Nutzer müssen deshalb aber keine Träne vergießen(© 2017 CURVED)

Weltweit nutzen mehr als 1,5 Milliarden Menschen WhatsApp, darunter auch viele Kinder und Jugendliche. Die jungen Nutzer dürften sich zukünftig allerdings eigentlich nicht mehr über den Messenger austauschen. Das Unternehmen hebt sein Mindestalter an.

"Du musst mindestens 13 Jahre alt sein, um unsere Dienste zu nutzen (beziehungsweise so alt, wie es in deinem Land erforderlich ist, damit du berechtigt bist, unsere Dienste ohne elterliche Zustimmung zu nutzen)", steht aktuell noch in den WhatsApp-Nutzungsbedingungen. Demnächst wird die 13 durch eine 16 ersetzt, wie der in der Regel gut informierte Leak-Experte WABetaInfo via Twitter schreibt.

WhatsApp reagiert auf EU-Datenschutzgrundverordnung

Die Korrektur wird spätestens zum 25. Mai 2018 erwartet. Fortan wäre es jüngeren Nutzern nicht mehr erlaubt, den Messenger ohne die Erlaubnis ihrer Eltern zu nutzen. Die überarbeiteten Nutzungsbedingungen hängen wahrscheinlich mit der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) zusammen, die Ende Mai in den 28 EU-Ländern in Kraft tritt. Laut der DSGVO müssen alle Nutzer fortan der Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten zustimmen. Wer noch keine 16 Jahre alt ist, benötigt dann die Zustimmung eines Erziehungsberechtigten. Da WhatsApp eure Daten sammelt und auswertet, ist es von der Neuerung betroffen.

Die neuen Nutzungsbedingungen dürften allerdings wohl kaum zur Folge haben, dass ihr die App – sofern ihr noch keine 16 Jahre alt seid – nicht mehr starten könnt. Vielmehr wird sich der Konzern durch diesen Passus wohl einfach rechtlich gegen eine Missachtung absichern. Bisher müsst ihr euer Alter in der Anwendung nämlich nicht verifizieren.


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