WhatsApp: Lidl warnt vor gefaketem 100-Euro-Gutschein

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Öffnet nicht jeden über WhatsApp erhaltenen Link blind – auch wenn dieser von Freunden kommt
Öffnet nicht jeden über WhatsApp erhaltenen Link blind – auch wenn dieser von Freunden kommt(© 2016 CURVED)

Offenbar ist über den Messenger WhatsApp erneut ein Kettenbrief in Umlauf geraten, der ahnungslose Nutzer in die Viren-Falle locken will. Im Mittelpunkt stehen dieses Mal angebliche Gutscheine für verschiedene Supermarkt-Ketten, wie mobiFlip berichtet.

In einer der böswilligen WhatsApp-Nachrichten ist zum Beispiel von einem 250 Euro-Gutschein für Lidl die Rede. Anlass sei demnach der Jahrestag des Discounters. Außerdem findet sich noch der Hinweis, es handle sich um ein beschränktes Angebot. Deshalb soll der Nachrichten-Empfänger möglichst schnell auf die mitgeschickte URL tippen. Zu schön, um wahr zu sein? Ja. Es handelt sich um einen Fake – mit hoher Wahrscheinlichkeit verbirgt sich am anderen Ende des Links ein Virus anstelle des erhofften Gutscheins. Der Discounter machte bereits via Twitter-Posting selbst darauf aufmerksam, dass man keineswegs in Verbindung mit dem dubiosen Gewinnspiel stehe. Offenbar sind also einige Personen auf den falschen Kettenbrief hereingefallen.

Nicht der erste Fall

Es handelt sich übrigens nicht um den ersten Kettenbrief mit bösen Absichten: In der Vergangenheit gab es bereits ähnliche Fälle. Durch einen falschen IKEA-Gutschein etwa sollten die WhatsApp-Nutzer in eine Abofalle getrieben werden – oder zumindest persönliche Daten herausgeben. Mit einer Geschenkkartein Höhe von 500 Euro lockten die Betrüger demnach ahnungslose Nutzer an. Um an den Gutschein zu gelangen, war es lediglich nötig, an einer gefälschten Umfrage teilzunehmen und dort all seine Stammdaten einzutragen. Wer dem Aufruf folgte, landete in der Abo-Falle.

In einem anderen Fall ging es um die vermeintliche Aktivierung der Videofunktion im WhatsApp-Messenger. Am Ende dieses Betrugsversuches lauerte die Aufforderung zur Installation von "360 Security", da das Smartphone angeblich mit einem Virus befallen sei. Hinter dem angeblichen Virenscanner verbarg sich aber nur der eigentliche Virus. Die betrügerische URL aus dem aktuellen Kettenbrief wurde inzwischen gesperrt. Falls Ihr dennoch eine solche Nachricht erhaltet, gilt: Leitet den Kettenbrief nicht weiter und öffnet auch nicht den angegebenen Link. So schön Gratis-Gutscheine über den Messenger auch wären: Im Leben ist nichts umsonst.


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