WWDC: Will Apple iBeacon stärker mit iOS 8 verzahnen?

iBeacon basiert auf einem Sender-Empfänger-Prinzip und dient der Übermittlung von Informationen
iBeacon basiert auf einem Sender-Empfänger-Prinzip und dient der Übermittlung von Informationen(© 2014 CURVED)

Ab Montag wird Apple auf der WWDC 2014 in San Francisco wahrscheinlich eine ganze Reihe neuer Produkte vorstellen. Neben iOS 8 und Smart Home könnte auch iBeacon dazugehören – laut dem Wall Street Journal hat der iKonzern große Pläne für das System.

In einem Bericht spekuliert das Wall Street Journal, dass Apple auf der WWDC 2014 seine weiteren Pläne mit iBeacon verraten könnte. Dazu könnte etwa eine stärkere Integration des Systems in iOS 8 zählen. Ein Hinweis darauf sei eine besondere Promotion-Aktion, die auf der WWDC 2014 stattfindet. Im Moscone Center, dem Veranstaltungsort der Entwicklerkonferenz, sind zahlreiche iBeacon-Signalgeber angebracht – sollen sie den Entwicklern im Zuge der Workshops als Anwendungsbeispiele dienen, wie sie die Sender künftig für ihre Apps und Dienste einsetzen können?

Möglicherweise ist der Grund für die Installation der Geräte aber auch deutlich banaler: Über die Sender könnten Besucher vor den Workshop-Räumen alle erforderlichen Infos auf ihrem iPhone oder iPad abrufen. Nach diesem Prinzip konnten sich bereits Besucher der CeBIT 2014 an einzelnen Orten über Angebote informieren.

Praktische Informationen via iBeacon erhalten

Mit iBeacon hatte Apple auf der WWDC 2013 ein System vorgestellt, das eine Kommunikation zwischen iOS-Geräten und Signalgebern via Bluetooth ermöglicht. Letztere senden in festen Intervallen Informationen, die von Mobilgeräten in der näheren Umgebung empfangen werden. Auf diese Weise könntet Ihr zum Beispiel in der Nähe von bestimmten Messeständen weiterführende Informationen erhalten oder in Geschäften auf Sonderangebote hingewiesen werden. Apple ging bereits Ende des vergangenen Jahres mit gutem Beispiel voran und führte das System in seinen US-Stores ein.


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