Coronavirus gefährdet Xiaomi Mi 10 Premiere – doch nur Online-Event?

Das Coronavirus hält nun auch Xiaomi in Atem
Das Coronavirus hält nun auch Xiaomi in Atem(© 2020 Getty Images)

Die Folgen des Coronavirus sind immer mehr auch in der Wirtschaft zu spüren. Nun soll Xiaomi davon betroffen sein und plant daher, die Premiere seiner neuen Flaggschiffe nicht wie geplant als öffentliches Event zu veranstalten, sondern als digitales.

Nachdem am 30. Januar die WHO aufgrund des Coronavirus eine internationale gesundheitliche Notlage ausgerufen hatte, und die chinesische Zentralregierung zehn Tage zuvor den Virus als Infektionskrankheit der gefährlichsten Klassifizierung A definiert hatte, bekommen jetzt auch immer mehr Unternehmen die Auswirkungen zu spüren.

Nicht nur sieht sich Apple angesichts der Ansteckungsgefahr gezwungen, in ganz China alle Apple Stores für eine Woche zu schließen, nun möchte Xiaomi offenbar die geplante Premiere der neuen Flaggschiffe Mi 10, Mi 10 Pro und Black Shark 3 umgestalten. So berichtet „Notebookcheck“, dass der chinesische Hersteller wegen der ernsten Situation mit dem Coronavirus umdisponiere und die Präsentation der Neuheiten als reine Online-Veranstaltung durchführe.

Xiaomi: Flaggschiffe sollen vor Samsung Galaxy S 20 erscheinen

Dazu liefert das Newsportal gleich die Information mit, dass Xiaomi seine Flaggschiffe noch vor dem Galaxy S20 Launch-Event, der am 11. Februar stattfinden wird, der Öffentlichkeit präsentieren möchte. Es kann also in Anbetracht der kurzen Zeitspanne davon ausgegangen werden, dass wir in den nächsten Tagen genaueres zur Veröffentlichung erfahren.

Die derzeitige Situation ließe jedoch keine traditionelle Pressekonferenz zu. So soll auf höchster Ebene diskutiert werden, wie sich eine qualitativ hochwertige Online-Presseveranstaltung durchführen ließe.

Bereits vor wenigen Tagen kursierte das Gerücht, dass Apple Probleme in der Lieferkette habe und sich damit das Release des iPhone SE 2 verschieben könnte. Denn die Viruswelle habe inzwischen die Hubei-Provinz erreicht, in deren Nähe Apples Fabrikhallen stehen – genauer in Henan und Huangdong. Auch wenn Hubei inzwischen abgeriegelt wurde, so dementierte Foxconn, einer der größten Unternehmen in der Lieferkette von Apple, dass sich der Release des iPhone SE 2 verzögern würde.


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