JBL Flip 4 im Test: Monsterbass im Mini-Format

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Der JBL Flip 4 hat mit Wasser keine Probleme.
Der JBL Flip 4 hat mit Wasser keine Probleme.(© 2017 CURVED)

Wer eine Outdoor-Party beschallen will, kommt mit dem Smartphone alleine nicht weit. Zum Glück gibt es tragbare Bluetooth-Lautsprecher, wie den JBL Flip 4. Den Konkurrenten für den Platzhirsch UE Boom 2 haben wir getestet.

Der JBL Flip 4 hat für sein wasserdichtes Gehäuse eine IP7X-Zertifizierung erhalten. Damit lässt er sich dem Hersteller zufolge auch untertauchen. Das ist gut zu wissen, aber unter Wasser kommen die zwei 40-mm-Boxen nicht zur Geltung.

Am JBL Flip 4 findet Ihr drei Tasten: Lauter, Leise und Start-Stopp. Jede weitere Kontrolle der Wiedergabe erfolgt über das Smartphone oder ggf. einen der Sprachassistenten.

Kleiner Lautsprecher mit (zu) viel Bass

Der JBL Flip 4 bietet sich für Freunde basslastiger Musik an. Denn für sein Größe hat der kleine Lautsprecher einen verdammt kräftigen Bass. Für meinen Geschmack ist dieser aber zu dominant. Der klare Klang leidet darunter, vor allem je lauter man die Lautstärke aufdreht. Die Höhen und Tiefen sind zwar zu hören, können sich aber nicht durchsetzen. Ausgewogen klingt anders.

Man muss für den Flip 4 zudem einen geeigneten Ort zum Aufstellen suchen. Einfach in die Mitte der Party stellen, das reicht nicht aus. Denn er schickt den Ton nur nach vorne in eine Richtung heraus. Steht man außerhalb des Schallkegels, wird es deutlich leiser. Konkurrenz-Modelle, wie die UE Boom 2, strahlen hingegen rundherum Musik ab. Besitzt Ihr mehrere Lautsprecher von JBL, die den Connect-Standard unterstützen, lassen sie sich über die zugehörige JBL-Connect-App immerhin zusammenschalten.

Die Freisprechfunktion getestet

Bei Nutzung der Freisprecheinrichtung des JBL Flip 4 hat mich der Bass dagegen nicht sonderlich gestört. Umgebungsgeräusche kann so ein Lautsprecher dagegen nur schwer rausfiltern. Für Telefonate sollte man sich also eine ruhige Ecke suchen. Über das Mikrofon des Flip 4 könnt Ihr zudem auch noch Dienste wie Siri, Alexa oder Google Now, bzw. den Google Assistant nutzen.

Zwei Smartphones gleichzeitig koppeln

Die Bluetooth-Verbindung zwischen Smartphone und JBL Flip 4 klappte im Test ohne Probleme. Man kann sogar zwei Smartphones gleichzeitig mit dem Lautsprechern koppeln – aber immer nur von einem zur Zeit Musik abspielen. Alternativ lässt sich auch eine Musikquelle per 3,5mm-Audiokabel anschließen – was allerdings die Wasserdichtigkeit des Gehäuses aufhebt. Neben dem Audioeingang befindet sich noch ein micro-USB-Anschluss unter der Abdeckung. Über diesen lädt man den 3000-mAh-Akku. Er soll nach Herstellerangaben für eine Laufzeit von zwölf Stunden sorgen – unsere Party dauerte allerdings nicht so lange. Aber für einen langen Abend reicht die Batterie auf jeden Fall.

Fazit

Bei den Lautsprechern für die kleine Outdoor-Party gibt es mit der UE Boom 2 starke Konkurrenz. An die kommt der JBL Flip 4 klanglich nicht heran. Zudem bekommt man die UE-Lautsprecher im Handel schon für weniger als die 139 Euro, die JBL als unverbindliche Preisempfehlung für den Flip 4 ausgibt.

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