JBL Link 500 im Test: Multiroom, Sprachsteuerung und viel Bass

JBL Link 500 mit Google Assistant und viel Bass.
JBL Link 500 mit Google Assistant und viel Bass.(© 2018 CURVED)

Der JBL Link 500 ist der größte Lautsprecher aus dem Multiroom-System des Herstellers und hat entsprechend viel Bass an Bord, den man über den Google Assistant per Sprachsteuerung kontrolliert. Der Test.

Nach dem Auspacken muss man einen guten Standort für den JBL Link 500 finden. Nicht nur, um den Sound bestmöglich zu verteilen, sondern auch weil der 37 Zentimeter breite und 20 Zentimeter dicke sowie 3,5 Kilogramm schwere Lautsprecher nicht dafür gedacht ist, ihn durch die Gegend zu tragen. Er hat anders als der mobile JBL Link 20 keinen Akku und benötigt deswegen immer eine Steckdose in der Nähe.

Multiroom, Sprachsteuerung und Bass

Da der Link 500 den Google Assistant an Bord hat, gibt es keine eigene App von JBL für den Lautsprecher. Die Einrichtung erfolgt stattdessen über die Home-App von Google und klappte im Test ohne Probleme. In der App legt man fest, in welchem Raum der Link 500 steht und welche weiteren Lautsprecher sich dort oder in anderen Räumen der Wohnung befinden. Geht es nach JBL handelt es sich idealerweise um den ebenfalls stationären Link 300 sowie die mobileren Link 20 und Link 10 mit Akku. Die vier Modelle sind auf eine reibungslose Zusammenarbeit ausgelegt und harmonieren gut miteinander. Das ist bei der Einbindung von Modellen anderer Hersteller nicht garantiert. Die Lautsprecher lassen sich in der Home-App in Gruppen zusammenfassen, so kann man dem Google Assistant genau sagen, wo man Musik hören will. Der Sprachassistent hört die Kommandos dank feiner Mikrofone auch wenn die Musik laut aufgedreht ist.

Der Google Assistant ist aber nicht der einzige Weg Musik, Hörspiele oder Podcasts auf dem JBL Link 500 abzuspielen – und zumindest bei Spotify kommt der Sprachassistent bei Hörspielen und Podcasts auch an seine Grenzen und findet sie trotz sehr genauer Anweisungen nicht. Da ist es hilfreich, dass man den Link 500 ebenfalls ganz klassisch als Bluetooth-Lautsprecher mit dem Smartphone verbinden kann – oder noch praktischer Musik über den eingebauten Chromecast streamen kann. Letzteres hat den Vorteil, dass der Stream direkt über das WLAN auf dem Lautsprecher läuft und man das Smartphone, nachdem der Stream gestartet, ist für andere Dinge wie Spiele oder Telefonate nutzen kann, ohne dass die Musikwiedergabe darunter leidet.

Direkt am JBL Link 500 findet man zudem noch einige Tasten für die Bedienung. Man kann die Wiedergabe pausieren und fortsetzen, die Lautstärke regeln, die Bluetooth-Kopplung starten, den Google Assistant über eine Taste aktivieren oder das Mikrofon stumm schalten. So hört der Sprachassistent nicht mehr die ganze Zeit zu und falls man mehrere Link-Modelle in der Wohnung hat, kann man so festlegen, welches Gerät  auf Sprachbefehle reagieren soll.

In einem Multiroom-Setting, bzw. bei mehreren Lautsprechern in einem Raum, ist der JBL Link 500 eindeutig für den Bass zuständig. Der wummert ordentlich und erklingt schön tief. Da kommt nicht nur die Reibeisenstimme von Barry White richtig zur Geltung, sondern auch Hip-Hop-Beats oder Rock-Hymnen. Gleichzeitig ist der Bass allerdings nicht so dominant, dass er die Mitten und Höhen übertönen würde. Die erklingen klar und deutlich. Dafür sorgen neben der Bass-Membran auf der Rückseite zwei 89-mm-Tieftöner und zwei 20-Millimeter-Hochtöner im Gehäuse.

Fazit

Der Funktionsumfang der vier Link-Modelle von JBL ist mit dem Google Assistant und der Home-App identisch. Unterschiede gibt es bei der Mobilität und dem Sound. Von der Lautstärke her reicht bereits der Link 20 für eine 60-Quadratmeter-Wohnung aus und klingt dabei nicht schlecht. Der Link 300 und vor allem der Link 500 bieten aber einen noch differenzierteren Klang und vor allem mehr Bass.

Mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 399 Euro ist der JBL Link 500 der teuerste Link-Lautsprecher, aber auch der größte. Außerdem bietet er das umfangreichste Soundvolumen. Für eine herkömmliche Mietwohnung ist aber bereits der Link 300 ausreichend. Die Modelle Link 20 und Link 10 bieten sich als Ergänzung an und lassen sich bei Bedarf durch die Wohnung tragen oder mit nach draußen nehmen.

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