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Xiaomi Redmi Note 11 im Test: Die 90 macht den Unterschied

Rückseite des Xiaomi Redmi Note 11 Top Preis-Leistung 2022
Xiaomi Redmi Note 11 Test Rückseite (© 2022 CURVED )
30

Das Xiaomi Redmi Note 11 ist auf dem Papier exakt das, was ich von Redmi erwarte. Solide Hardware zu einem sehr kompetitiven Preis. Aber kann das Smartphone für unter 200 Euro auch überzeugen, wenn ihr es tatsächlich in der Hand haltet? Findet es heraus in unserem Redmi Note 11 Test.

Xiaomi Redmi Note 11 YouTube

Xiaomi Redmi Note 11: Viel Handy ab 200 Euro?

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Während Xiaomi inzwischen auch Smartphones oberhalb der 1000-Euro-Grenze präsentiert, bleibt die Untermarke Redmi bei einem klaren Bekenntnis zu Budget-Geräten. Hier im Preissegment bis ungefähr 500 Euro sind es nicht unbedingt die krassen Features, welche das Handy zum Renner machen, sondern das Preis-Leistungs-Verhältnis. Und auch beim Redmi Note 11 liest sich das Specsheet erstmal ziemlich spitze: 90 Hz OLED, vier Kameras, Snapdragon 680 und ein 5000-mAh-Akku für nicht einmal 200 Euro. Da kann man eigentlich nicht viel falsch machen, oder?

Technische Daten: Xiaomi Redmi Note 11 in der Übersicht

Geräte-Abbildung
Xiaomi Redmi Note 11
Hersteller
Xiaomi
Modell
Redmi Note 11
Display und Gehäuse
Display-Größe 6.43 Zoll
Auflösung 2400x1080 Pixel
Pixeldichte 409 ppi
Technologie AMOLED
Frequenz 90 Hz
Maße Größe 159.9x73.9x8.1 mm
Material Kunststoff (Rückseite)
Gewicht 179 g
Leistungsmerkmale
Chipsatz Qualcomm Snapdragon 680
Taktrate Bis zu 2.4 GHz
AnTuTu 265.955 Punkte
Klasse Mittelklasse
Installierter RAM 4 GB RAM
Interner Speicher 64/128 GB
Akkuleistung 5000 mAh Kapazität
Lebensdauer der Batterie Videowiedergabe: Bis zu 22 h h
Sicherheit Fingerabdruck
Betriebssystem Android 11 mit MIUI 13 (ab Werk)
Kamera
Hauptkamera 50 (Weitwinkel), 8 (Ultraweitwinkel), 2 (Makro), 2 (Tiefensensor)
Frontkamera 13 MP
Konnektivität
Anschlüsse USB-C
Dual-SIM Ja
NFC Ja
4G LTE Ja
5G
Preis
UVP Ab 199 Euro (UVP)
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Design: Xiaomi setzt auf bewährtes

Wirklich mutig ist Xiaomi beim Design des Redmi Note 11 nicht. Im direkten Vergleich zum Vorgänger ist praktisch kein Unterschied vorhanden. Lediglich der Kamerasockel wurde ein klein wenig überarbeitet und der LED-Blitz ist nun gemeinsam mit den Objektiven verbaut. Geblieben ist auch das Gorilla Glass 3 auf der Front. Das ist zwar schon lange nicht mehr das Neueste aus dem Hause Corning, aber trotzdem mehr als ausreichend.

Rückseite des Xiaomi Redmi Note 11 auf der Seite
Die matte Rückseite des Xiaomi Redmi Note 11 sieht gut aus und fürchtet keine Fingerbadrücke (© 2022 CURVED )

Auf der Rückseite müsst ihr allerdings auf Glas verzichten. Wie beim Redmi Note 10 setzt Xiaomi hier auf Plastik. Das fühlt sich natürlich bei weitem nicht so hochwertig an wie eine Rückseite aus Glas oder gar Keramik. Dafür hat die mattierte Oberfläche keine Probleme mit Fingerabdrücken und sieht so auch nach etwas Handling noch sehr schick aus.

Kunststoff hat außerdem seine Vorteile: Hier müsst ihr euch keine Gedanken um Sprünge der Oberfläche zu machen und Plastik ist leichter als Glas, was sich in den lediglich 176 g des Redmi Note 11 positiv zu erkennen gibt. Das Xiaomi Redmi Note 11 fühlt sich im Test dadurch angenehm leicht an.

Wer bei einem Preis von 200 Euro alte klappernde Handys im Kopf hat, der sei übrigens beruhigt. Das Redmi Note 11 ist wertig verarbeitet. Spaltmaße sind nicht vorhanden und auch die Knöpfe haben einen klar definierten Druckpunkt. Das machen auch die Premium-Hersteller nicht besser.

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Haptik: Irgendwo zwischen handlich und groß

Das Redmi Note 11 gehört mit seinen 6,43 Zoll Displaydiagonale in die Riege der "handlichen" Android-Smartphones. Das macht sich auch durchaus in der Hand bemerkbar, besonders das Gewicht fällt positiv auf. Klar, ihr haltet hier kein iPhone 13 mini in den Händen, aber Geräte mit Display unter 6 Zoll sind in der Android-Welt inzwischen eher Einhörner. Die Ein-Hand-Bedienung klappt beim Redmi Note 11 im Test trotzdem. Zumindest mit meinen nicht ganz so zierlichen Händen.

CURVED-Logo auf Xiaomi Redmi Note 11
Die Größe ist gut geeignet zum Videokonsum, ohne bei der Bedienbarkeit zu versagen (© 2022 CURVED )

Beim Bedienen solltet ihr euch außerdem auf einen festen Griff einstellen. Denn die Rückseite ist ziemlich rutschig und auch die Kanten tragen nicht zur Grifffestigkeit bei. Überhaupt liegt das kantige Telefon nicht so super in der Hand. Hier hätte ich eine stärker abgerundete Rückseite bevorzugt. Das Problem lässt sich aber einfach mit einem Case beheben. Ein solches liegt auch direkt dem Lieferumfang mit bei.

Display: Glanzleistung beim Redmi Note 11 Test

Kommen wir zum pièce de résistance des Redmi Note 11: Dem Display. Hier setzt Xiaomi auf ein OLED-Panel mit einer Auflösung von 1080 x 2400 Pixeln. Soweit nicht ungewöhnlich, schließlich sind dies auch die Eckdaten beim Redmi Note 10. Zusätzlich gibt es dafür aber noch eine Bildwiederholrate von bis zu 90 Hz. Die Kombination OLED + 90 Hz ist in dieser Preisklasse ein echtes Highlight.

Xiaomi Redmi Note 11 mit Xiaomi-Artikel
Mit 90 Hz scrollt sich noch besser durch CURVED (© 2022 CURVED )

Das Display gibt auch in den meisten Situationen ein sehr gutes Bild ab. Kontrast und Dynamik stimmen, nur bei den Farben ist der Unterschied zu teureren Geräten hin und wieder ersichtlich. Die kommen beim Redmi Note 11 nicht ganz so lebendig herüber.

Auch der Helligkeits-Algorithmus könnte etwas Arbeit gebrauchen, denn in Innenräumen war das Bild oft ein wenig dunkel. Dabei mangelt es nicht an der Technik, denn im direkten Sonnenlicht kann der Bildschirm ordentlich hell werden und bleibt so gut ablesbar. Vermutlich schraubt Xiaomi das Display gewöhnlicherweise nicht ganz so weit hoch, um etwas Akku zu sparen. Die minimale Helligkeit ist auch beim Scrollen nachts im Bett noch angenehm.

Ein paar Abstriche im Vergleich zu Top-End-Displays gibt es dann aber doch. So habt ihr hier eine fixe Auswahl zwischen 60 und 90 Hz. Eine feinere oder gar adaptive Anpassung der Bildwiederholrate ist daher nicht möglich. Bei der Nutzung von 90 Hz müsst ihr deshalb mit einem erhöhten Stromverbrauch rechnen. Die sehr viel flüssigeren Animationen sind in meinen Augen aber die verkürzte Laufzeit durchaus wert.

Bildwiederholrate-Einstellung des Xiaomi Redmi Note 11
Ihr müsst die Wahl zwischen 60 und 90 Hz treffen. Clevere Algorithmen bietet das Xiaomi Redmi Note 11 nämlich nicht. (© 2022 CURVED )

Leistung: Das Redmi Note 11 ist kein Rennpferd

Wo im Vorgänger noch der Snapdragon 678 sein Werk verrichtete, steckt im Redmi Note 11 nun der Snapdragon 680. Hinter den Namen steht eine höhere Zahl, also muss der Prozessor schneller sein, richtig? Ganz so einfach ist es dann leider doch nicht.

Insgesamt ist die Leistung des Redmi Note 11 in unserem Test eher befriedigend. Im Benchmark Geekbench 5 landet das Gerät mit einem Multi-Core-Score von 1677 ziemlich genau auf dem Niveau des Note 10. Das ist keineswegs schlecht oder langsam und reicht für alltägliche Aufgaben locker aus. Aber trotzdem wünscht man sich von der neuen Generation etwas mehr Power.

Geekbench Benchmark des Xiaomi Redmi Note 11
Bei Geekbench 5 liefert das Xiaomi Redmi Note 11 lediglich mäßige Ergebnisse (© 2022 CURVED )

Noch trüber ist dann die Grafikleistung zu bewerten. Mit der Adreno 610 GPU gibt es sogar ein Downgrade im Vergleich zum Vorgänger mit einer Adreno 612. Das Testspiel Genshin Impact startet problemlos und läuft auch einigermaßen flüssig. Allerdings nur auf den niedrigsten Grafik-Einstellungen ohne Ruckler.

In den vollen Genuss der 90 Hz Bildwiederholrate kommt ihr hier nicht. Es zeigt sich einfach, dass ein Budget-Chipsatz nicht ganz für solch anspruchsvolle 3D-Games reicht. Die eine oder andere Runde eines Casual Games sind hingegen kein Problem.

Redmi Note 11 Spezifikationen
  • Display: 6,43 Zoll AMOLED-Display mit 90 Hz, Auflösung von 1080 x 2400 Pixeln (Full HD+)
  • Chipsatz: Qualcomm Snapdragon 680
  • RAM: 4 GB Arbeitsspeicher, zusätzliche Version mit 6 GB Arbeitsspeicher
  • Speicherplatz: 64 oder 128 GB, erweiterbar per MicroSD
  • Vierfach-Kamera: 50 MP (Weitwinkel), 8 MP (Ultraweitwinkel), 2 MP (Makro), 2 MP (Tiefensensor)
  • Frontkamera: 13 MP
  • Akku: 5000 mAh, Schnellladen mit bis zu 33 Watt
  • Betriebssystem: MIUI 13 auf Basis von Android 11
  • Anschlüsse: USB-C, 3,5-mm-Klinke
  • Fingerabdrucksensor: Im Power-Schalter
  • Dual-SIM: ja (4G)
  • Preis (UVP): ab 199,90 €

Den Preis solltet ihr hier auch immer im Hinterkopf behalten. Für Alltagsaufgaben reicht der Budget-Prozessor und die 4 GB RAM locker aus. Bei unter 200 Euro sind flüssige 60 fps bei Top-Spielen vielleicht etwas viel verlangt.

Auch 5G bleibt euch beim Redmi Note 11 noch verwehrt. Zumindest aktuell sehe ich das aber kaum als einen echten Kritikpunkt. Für Full-HD-Streams (4K ist unnötig, da das Display diese Auflösung nicht darstellen kann) ist auch gutes LTE mehr als ausreichend. Und dabei könnt ihr eure Filme und Serien unterwegs oder daheim sogar mit klassischen Kabel-Kopfhörern genießen, ohne euch mit Adaptern herumzuärgern. An der Oberseite findet ihr nämlich den guten alten Klinkenanschluss.

IR-Fernbedienung auf dem Xiaomi Redmi Note 11
Neben dem Kopfhöreranschluss befindet sich übrigens auch ein IR-Sender. Damit lassen sich verschiedene Geräte fernsteuern. (© 2022 CURVED )

Kamera: Gut genug für kleines Geld

Vier Kameras verspricht Xiaomi im Marketing-Material. Übersetzt auf Deutsch sind das dann aber nur drei Linsen, mit denen ihr tatsächlich Fotos schießen könnt, und ein Tiefensensor. Und wenn wir ehrlich sind, dann gibt es mit der Haupt- und Ultraweitwinkelkamera eigentlich nur zwei richtige Foto-Knipsen.

Die Makrokamera versteht sich höchstens als Gimmick. Ich würde mich über die geschönte Kamera-Anzahl ärgern, wenn diese Trickserei nicht inzwischen Usus wäre. Am Schluss lässt sich nur mitnehmen: Es handelt sich um ein Dual-Kamera-Setup mit Extras. Nicht mehr, aber eben auch nicht weniger.

Kamera Naheinstellung des Xiaomi Redmi Note 11
Die präsentierten 50 MP werden durch Pixel Binning im Alltag zu 12,5 MP (© 2022 CURVED )

Wichtig ist aber natürlich, was das Xiaomi Redmi Note 11 aus seiner Kamera herausholt. Auch deutlich teurere Smartphones, wie etwa das Pixel 6 (hier im Test), setzen auf zwei Kameras und spielen durchaus in der Oberklasse mit. Der Preisunterschied verrät aber schon, dass das Budget-Xiaomi nicht ganz an die Liga der besten Kamera-Handys herankommt.

Insgesamt liefert die Hauptkamera kompetente Ergebnisse, ihr solltet beim Fotografieren aber einige Limitationen im Hinterkopf behalten. Auf den ersten Blick wirken die Bilder bei guter Belichtung sehr schick. Die Farben sind lebendig, wodurch die Fotos einen gewissen Pop erhalten. Für eine etwas realistischere oder zurückgenommene Farbgebung müsst ihr aber definitiv nachjustieren.

Der Dynamikumfang ist etwas schwach und Gegenlicht zwingt das Redmi Note 11 komplett in die Knie. Hier saufen die Schatten ab, während helle Teile des Bildes komplett überbelichten. Es ist aber auch nicht zu erwarten, dass ein so günstiges Handy bei so schwierigen Lichtsituationen hervorragende Ergebnisse erzielt.

Schwach bleibt leider auch die Abbildungsleistung des Ultraweitwinkelobjektivs. Dies ist mit seinen 8 Megapixeln nicht nur detailarm, sondern liefert auch wenig Kontrast und verwaschene Farben. Wenn ihr unbedingt mehr aufs Bild bekommen möchtet, dann erledigt diese Linse ihren Job. In allen anderen Situationen solltet ihr aber die Hauptkamera verwenden.

Bei wenig Licht hilft allerdings auch diese Knipse nicht weiter. Details verlieren sich im Bildrauschen, die Unschärfe nimmt durch fehlende Bildstabilisierung zu und die Farben waschen aus. Da hilft auch der Nachtmodus nicht weiter, der eher unter die Kategorie "gut gemeint statt gut gemacht" fällt.

Auch die Makro-Kamera trägt nicht zur Ehrenrettung bei. Die Bilder sind mit 2 Megapixeln deutlich zu gering aufgelöst, um irgendeinen praktischen Nutzen zu haben. Da ihr auch mit der Hauptkamera recht nah an ein Motiv kommt, ist dieser spezialisierte Sensor im Grunde komplette Verschwendung.

Die Selfie-Kamera liefert mit seinen 13 Megapixeln nicht nur ausreichend Details, sondern kann auch anderweitig überzeugen. Farben werden gut dargestellt, was zumindest auch meinen Hautton natürlich rüberbringt.

Außerdem erfreulich ist der Verschönerungsmodus, der standardmäßig zwar aktiviert ist, aber nicht besonders aggressiv arbeitet. So seid ihr auf Selfies auch noch zu erkennen und verschwindet nicht hinter einem dicken Weichzeichner. Noch lieber wäre es mir aber, wenn der Modus zunächst deaktiviert ist und nur bei Bedarf eingeschaltet werden kann.

Software: Xiaomis Achillessehne

Auch beim Redmi Note 11 setzt Xiaomi wie üblich auf das eigene MIUI, welches hier mit Versionsnummer 13 aufwartet. Darunter liegt leider nur Android 11, hier hätte ich lieber die neueste Android-Version gesehen. Und auch der mitgelieferte Sicherheitspatch vom Dezember 2021 ist nicht mehr ganz taufrisch. Immerhin stand bei uns recht schnell ein Update für die Version vom Januar 2022 bereit. Wie lange und ob Xiaomi überhaupt regelmäßig neue Versionen liefert, bleibt allerdings abzuwarten.

MIUI bleibt für mich weiter der am wenigsten überzeugende Skin für Android. Standardmäßig sind hier die alten Steuerungs-Icons aktiviert, es fehlt der App-Drawer und die Benachrichtigungen setzen auf einen eigenen Stil. Nichts davon halte ich für eine sinnvolle Verbesserung im Vergleich zu Stock-Android und glücklicherweise lassen sich viele Einstellungen auf den Android-Standard setzen.

Schrägansicht des Display vom Xiaomi Redmi Note 11
Wenn sich die Nutzeroberfläche beschämt abwendet, dann zeigt sich wenigstens der Dual-SIM-Slot (© 2022 CURVED )

Leider kommt kein 200 Euro Handy ohne Bloatware aus, so auch nicht das Redmi Note 11. Einige Apps wie Facebook oder TikTok mögen dabei noch leidlich sinnvoll sein. Ob ihr hingegen aber AliExpress und Joom auf dem Handy braucht, wage ich zu bezweifeln. Hier ist die erste Amtshandlung nach der Einrichtung des Telefons erstmal aufräumen.

Gerade bei dem knapp bemessenen Speicher der 64-GB-Version ist das echt nervig. Eine Speichererweiterung per microSD ist übrigens gleichzeitig mit zwei SIM-Karten möglich, wodurch ihr eigentlich keine Angst vor einem vollen Speicher zu haben braucht. Dank eines separaten Einschubs für eine Speicherkarte, belegt ihr bei der Erweiterung keinen SIM-Slot.

Akku: Bringt euch gut über den Tag

Der Akku konnte im Xiaomi Redmi Note 11 Test besonders überzeugen. Mit einer Kapazität von 5000 mAh ist hier ordentlich Strom vorhanden, um euch ganz entspannt über den Tag zu bringen. Zumindest, wenn ihr es bei alltäglichen Aufgaben belasst. Eine Runde intensives Gaming zieht durch 90 Hz Bildschirm und voll ausgereiztem SoC dann nämlich doch ziemlich viel Energie.

Mit unserem Testspiel Genshin Impact konnten wir den Akku daher schnell plätten. Das verbrauchte dazu auch im Hintergrund noch eine Menge Energie, was auf ein eher schwaches Akku-Management seitens Xiaomi deutet. Dennoch schafft es das Redmi Note 11 in unsere Liste der Handys mit dem besten Akku.

Akkustandsanzeige des Xiaomi Redmi Note 11
So lange ihr keinen Gaming-Marathon plant, müsst ihr euch um die Laufzeit beim Xiaomi Redmi Note 11 keine Gedanken machen. (© 2022 CURVED )

Wenn der Strom ausgeht, ist aber zumindest sehr schnell Besserung in Sicht. Denn aufladen lässt sich das Gerät mit bis zu 33 Watt. Das ist ziemlich fix und schlägt sogar aktuelle Flaggschiffe wie das Galaxy S22, welches maximal mit nur 25 Watt auflädt.

In unseren Tests schaffte das Redmi Note 11 eine halbe Ladung von 50 auf 100 Prozent in einer knappen halben Stunde. Dank des großen Akkus lässt euch diese Druckbetankung schnell wieder mobil werden. Ein weiterer Vorteil gegenüber dem Galaxy S22: Das passende 33-Watt-Ladegerät liegt der Packung bei.

Test-Fazit zum Xiaomi Redmi Note 11: Das Display gibt den Ausschlag
David Wagner
David Wagner

Das Redmi Note 11 macht Kompromisse, so viel ist klar. Aber dafür geht es auch mit einem extrem kompetitiven Preispunkt an den Start. Und dieser ist es dann auch, der das Handy zu einem ziemlichen Hit macht.

Das 90-Hz-OLED-Panel ist dabei das absolute Highlight. In dieser Preisklasse bekommt ihr sonst gerne auch niedriger auflösende LC-Bildschirme. Zwischen der gebotenen Darstellung liegen hier Welten. Und da das Display für jede Interaktion mit dem Handy entscheidend ist, fallen hier Sparmaßnahmen der Hersteller besonders negativ auf. Xiaomi hat daher genau den richtigen Ansatz gewählt. und mit dem Redmi Note 11 eines der besten Smartphones unter 300 Euro präsentiert.

Bei Leistung und Kamera hingegen bleibt das Modell hinter der Konkurrenz zurück. Trotzdem ist die Performance der Komponenten insgesamt noch gut genug, um genügsame Nutzer zufrieden über den Tag zu bringen. Dabei helfen auch der große Akku und die hohe Ladeleistung, dank denen ihr euch meist keine Gedanken um die verbliebene Laufzeit machen müsst.

Das Redmi Note 11 setzt auf einen echten Kampfpreis. Doch ganz konkurrenzlos steht auch dieses Handy nicht da. Für ein klein wenig mehr gibt es zum Beispiel auch beim Galaxy A22 5G ein 90-Hz-OLED-Display und, wie der Name schon vermuten lässt, 5G-Anbindung.

Und Xiaomi macht sich auch selbst Konkurrenz. Denn die Unterschiede zum Vorgänger Redmi Note 10 müsst ihr mit der Lupe suchen. In Puncto Performance hat der Vorgänger sogar die Nase ganz leicht vorne. Wenn euer Budget für ein neues Smartphone aber gerade genau 200 Euro beträgt, dann kriegt ihr praktisch nirgendwo mehr für euer Geld als beim Redmi Note 11.

Smartphone-Test
Xiaomi Redmi Note 11 Top Preis-Leistung 2022
CURVED-Testurteile
Xiaomi Redmi Note 11
Top Preis-Leistung 2022

CURVED hat die Auszeichnung "Top Preis-Leistung" an das Xiaomi Redmi Note 11 verliehen. In seiner Preisklasse ungeschlagen ist das besonders flüssige OLED-Display mit 90 Hz. Zusammen mit der starken Akkulaufzeit und flotter Schnellladung ist es ein hervorragender Begleiter im Alltag. Für nur etwa 200 Euro bekommt ihr praktisch nirgendwo mehr Smartphone fürs Geld.

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In diesem Artikel

Testwertung: Xiaomi Redmi Note 11

6.9
Curved Score
Top
  • 90-Hz-OLED-Display
  • Lange Akkulaufzeit und 33-Watt-Schnellladen
  • Klinkenanschluss
  • Niedriger Preis
Flop
  • schwache Performance
  • rutschige Rückseite aus Plastik
  • Unnötige Makro-Kamera
Design
Display
Kamera
Performance
Software & Apps
Akku
Preis/Leistungsverhältnis

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

Feature Tabelle
  • Betriebssystem
    Android 11 mit MIUI 13
  • Prozessor: Name
    Qualcomm Snapdragon 680
  • Prozessor: Taktung
    Bis zu 2.4 Ghz
  • Prozessor: Anzahl Kerne
    8
  • Speicherkapazität
    64/128 GB
  • Arbeitsspeicher
    4 GB
  • Kamera-Auflösung: Back
    50 (Weitwinkel), 8 (Ultraweitwinkel), 2 (Makro), 2 (Tiefensensor) Megapixel
  • Kamera-Auflösung: Front
    13 Megapixel
  • Bildschirmdiagonale
    6.43 Zoll
  • Auflösung Höhe
    2400 Pixel
  • Auflösung Breite
    1080 Pixel
  • Grafikchip
    Qualcomm Adreno GPU
  • Display Technologie
    AMOLED
  • Display Pixeldichte
    409 ppi
  • Schnittstellen/Anschlüsse
    USB-C
  • Feature: Bluetooth
  • Feature: WLAN
  • Feature: NFC
  • Feature: GPS
  • Feature: GPRS/EDGE
  • Feature: UMTS
  • Feature: LTE
  • Feature: Erweiterbarer Speicher
  • Feature: Dual-SIM
  • Feature: Fingerabdruckscanner
  • Akkuleistung
    5000 mAh
  • Höhe
    159.9 mm
  • Breite
    73.9 mm
  • Tiefe
    8.1 mm
  • Gewicht
    179 g
  • Status
    Erhältlich
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