Google Daydream View: So macht das Virtual-Reality-Headset noch mehr Spaß

Daydream View bringt auch einen kleinen Controller mit Lagesensoren mit
Daydream View bringt auch einen kleinen Controller mit Lagesensoren mit(© 2016 CURVED)

Zusammen mit dem Google Pixel und dem Pixel XL hat der US-Hersteller auch sein Daydream View-Headset für Ausflüge in die virtuelle Realität vorgestellt. Damit Ihr noch mehr Spaß beim Ausprobieren des Gadgets habt, geben wir Euch ein paar Tipps mit auf den Weg.

Das Besondere an einem Virtual Reality-Headset wie dem Daydream View ist, dass es dem Träger überzeugend vorgaukeln kann, an einem anderen Ort zu sein. Das Erlebnis kann aber mit etwas Vorbereitung und dem richtigen Zubehör noch deutlich spektakulärer gestaltet werden, denn Daydream-Headset und -Software sowie das eingespannte Smartphone sorgen schließlich nur für die dreidimensionale Umgebung.

Vorbereitung

Sofern noch nicht vorhanden solltet Ihr Euch zunächst einen drehbaren Bürostuhl besorgen, damit Ihr innerhalb der virtuellen Realität einfach und sicher den Blick in jede Richtung wenden könnt. Je nachdem, wie häufig Ihr das Headset im Einsatz habt, kann noch ein anderes Zubehör sinnvoll sein.

Ob Ihr es glaubt oder nicht, gibt es nämlich mittlerweile schon Hersteller, die sich auf Einweg-Gesichtsmasken für Träger von VR-Headsets spezialisiert haben. Sie werden wie ein Atemschutz mit zwei Bändern an den Ohren befestigt und sorgen dafür, dass Schweiß, Make-Up und Schmutz nicht das Polster verunreinigen, das sonst direkt auf dem Gesicht aufliegt. Wer Daydream View nur selten trägt, kann das Polster alternativ nach dem Tragen waschen und einen Tag trocknen lassen.

VR-Erlebnis verbessern

Um die Illusion der virtuellen Realität noch zusätzlich zu verstärken könnt Ihr weitere Maßnahmen ergreifen. Besonders zu empfehlen ist beispielsweise die Verwendung eines Kopfhörers. Perfekt ist natürlich ein Paar, das die Ohren komplett umschließt, über das Feature "digitale Rauschunterdrückung" (NC) verfügt und kabellos mit dem Smartphone verbunden wird. Einfache kabelgebundene In-Ears sind aber immer noch besser als gar keine Kopfhörer.

Das letzte Quäntchen Ablenkung, das Euch während des VR-Ausflugs mit dem Daydream View-Headset noch an die wirkliche Realität erinnern könnte, ist das Licht in Eurer Umgebung. Um das VR-Erlebnis zu perfektionieren, könnt Ihr daher auch noch das Licht in dem Raum ausschalten, in dem Ihr das Headset nutzt.

Zusammenfassung:

  • Mit etwas Vorbereitung lässt sich die Illusion, die das Daydream VR-Headset erschafft, noch verbessern und komfortabler gestalten
  • Setzt Euch während der Verwendung auf einen drehbaren Bürostuhl, um Euch einfach und sicher in jede Richtung drehen zu können
  • Im Internet gibt es bereits Anbieter von Einweg-Gesichtsmasken für einen hygienischen Einsatz von VR-Headsets. Sie werden wie Atemschutzmasken aufgesetzt und schützen das Polster der Brille vor Verunreinigungen durch ständigen Hautkontakt
  • Kopfhörer verbessern das VR-Erlebnis mit Daydream View deutlich. Im besten Fall verwendet Ihr kabellose Bluetooth-Kopfhörer, die das ganze Ohr umschließen
  • Schaltet das Licht in Eurer Umgebung aus, um Ablenkungen von Außen zu minimieren

Weitere Artikel zum Thema
SNES Clas­sic Mini im Test: das Hands-on des Nintendo-Klas­si­kers [mit Video]
Alexander Kraft
Das SNES Classic Mini kommt mit 21 vorinstallierten Spiele-Klassikern.
Anfang der 1990er Jahre war das SNES das Größte für mich. 25 Jahre später veröffentlicht Nintendo das SNES Classic Mini. Wir haben sie ausprobiert.
"Holo­gate", "Fallout 4" und "Duck Hunt" ange­spielt [mit Video]
Stefanie Enge
In "Hologate" kämpft Ihr zu viert miteinander
Neue Spiele für VR-Brillen: Auf der Gamescom in Köln konnten wir "Fallout 4 VR", "Duck Hunt" und "Hologate" ausprobieren.
HTC kündigt Android Oreo für HTC U11, U Ultra und HTC 10 an
Christoph Lübben
Das HTC U11 erhält ebenfalls das Update auf Android Oreo
HTC bestätigt Android Oreo für drei aktuelle Smartphones. Updates für andere Geräte des Herstellers sollen folgen.