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Amazon könnte Entwickler bald mit Daten zu Alexa-Spracheingaben versorgen

Amazon Echo zeichnet den Ton nur nach der Nutzung des Aktivierungs-Wortes "Alexa" auf
Amazon Echo zeichnet den Ton nur nach der Nutzung des Aktivierungs-Wortes "Alexa" auf (© 2016 CURVED )
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13.07.17 von

Christoph Lübben

Bald könnten Entwickler von Drittanbieter-Apps wissen, welche Fragen Ihr Alexa stellt: Amazon soll darüber nachdenken, entsprechende Daten für Programmierer zur Verfügung zu stellen. Ein Grund dafür sei auch die Konkurrenz von Google und Apple.

Amazon möchte den Entwicklern Informationen zu getätigten Spracheingaben zur Verfügung stellen, damit diese genügend Daten zur Verbesserung ihrer "Alexa Skills" haben, berichtet The Verge unter Berufung auf einen Bericht von The Information. Als "Skills" bezeichnet Amazon die Anwendungen für die hauseigene KI. Sobald Ihr Amazon Echo einen Sprachbefehl erteilt, soll Eure Eingabe künftig an die Amazon-Server geschickt und analysiert werden. Anschließend erfolgt nahezu ohne Verzögerung eine Antwort von Alexa. Amazon soll die Sprachaufnahmen aber dann auch auf dem Server speichern können.

Nur anonyme Daten?

Gegenüber The Verge habe ein Sprecher von Amazon nicht bestätigen wollen, ob Spracheingaben in Zukunft weitergegeben werden. Er habe jedoch verraten, dass bei der Nutzung eines Skills die Daten in anonymisierter Form an Entwickler geschickt werden, die diese zur Verarbeitung des Sprachbefehles benötigen. Es sei nicht ersichtlich, von welchem Nutzer eine der gesammelten Spracheingaben stamme, die Audio-Clips selbst sollen auch nicht weitergegeben werden.

Das Teilen von größeren Datenmengen, die nicht nur zur Befehlsverarbeitung benötigt werden, erfolge aktuell noch nicht, da Amazon die Privatsphäre der Nutzer schützen möchte. Sollte sich der Versandhausriese aber für die Weitergabe von Daten entscheiden, dürfte es sich nur um Mitschriften von Sprachbefehlen handeln – nicht um die Audio-Clips von Nutzern selbst.

Konkurrent Google könnte Amazon zu dem Schritt veranlasst haben, der über Google Home gesammelte Daten bereits mit Entwicklern teile. Amazon fühlt sich deshalb angeblich im Nachteil. Womöglich denkt das Unternehmen über das Teilen von Daten auch nach, um die Alexa-Plattform für Entwickler von Drittanbieter-Apps attraktiver zu machen. Google Home ist in immer mehr Regionen verfügbar und soll bald auch nach Deutschland kommen; und Anfang Juni 2017 hat auch Apple mit dem HomePod einen smarten Lautsprecher vorgestellt.

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