Amazons Smartphone ist ein Mix aus iPhone und Galaxy S

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So soll das Amazon-Smartphone also aussehen
So soll das Amazon-Smartphone also aussehen(© 2014 BGR)

Amazons eigenes Smartphone-Projekt nähert sich seiner öffentlichen Vorstellung – und ein neuer Leak zeigt, wie das zu enthüllende Gerät aussehen wird. Die bei Boy Genius Report veröffentlichten Bilder sollen das nahezu finale Kindle-Phone zeigen und von Amazons Designern für interne Zwecke gerendert worden sein.

Mehrere vertrauenswürdige Quellen haben Boy Genius Report eigenen Angaben zufolge die Authentizität des Amazon-Smartphone-Designs bestätigt. Das auf den Bildern zu sehende Gerät deckt sich zumindest in der Positionierung seiner Seitenknöpfe mit den Mitte April geleakten Fotos, die das Gerät noch in einer Schutzhülle gezeigt hatten – in den nun geleakten Darstellungen lässt das Amazon-Smartphone erstmals die Hüllen fallen. Die abgerundeten Ecken und das schlichte Design machen durchaus mehr her, als es mit der etwas grobschlächtigen Hülle der Fall war. Allerdings tut sich das Gerät mit seinem nah an den Top-Konkurrenten von Apple und Samsung gehaltenen Look auch nicht unbedingt hervor.

Amazon will mit Innovation punkten

Während das Design nach den neuesten Bildern nichts Außergewöhnliches ist, will der Online-Handelsriese mit seinem Kindle-Smartphone vor allem mit Features überzeugen. Sechs Kameras sollen eine dreidimensionale Wahrnehmung von Benutzergesten ermöglichen, wodurch eine Bedienung ohne Berührung des Geräts möglich sein soll. Dazu kommt ein System von Kipp- und Bewegungssteuerung, die eine einhändige Bedienung des mit 4,7-Zoll-Display nicht besonders kompakten Smartphones einfach und betont anders gestalten soll.

Neuer Spieler auf der Smartphone-Bühne

Amazon will offenbar mit Funktionen überzeugen, die sonst niemand bietet. Hinzu kommt der Amazon-eigene Appstore mit direktem Zugriff auf das reichhaltige Medienangebot des Händlers, ganz wie bei den Tablets der Kindle-Reihe. Zumindest in den USA kommt dann noch ein eigener mobiler Datendienst dazu. Ob es damit gelingt, den etablierten Herstellern den Rang abzulaufen, bleibt abzuwarten. Die ersten 600.000 Geräte sollen allerdings schon in Produktionsplanung sein, mit drei Millionen Einheiten als Verkaufsziel.

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