Apple soll 2016 aggressiv auf Virtual Reality setzen

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Googles Virtual Reality-Headset Cardboard kann auch mit dem iPhone genutzt werden
Googles Virtual Reality-Headset Cardboard kann auch mit dem iPhone genutzt werden(© 2015 CURVED)

Facebook, Samsung, Microsoft, HTC und Sony arbeiten fleißig an Virtual- und Augmented-Reality-Produkten – und Apple sieht nur zu? Der Analyst Daniel Ives vom Marktforschungs- und Investment-Unternehmen FBR & Co. ist anderer Meinung und hat seine Prognose für Apples Vorgehen in diesem Marktsegment für das Jahr 2016 vorgelegt. Wie Appleinsider berichtet, erwartet Ives ein "sehr aggressives" Vorgehen.

Dem Analysten zufolge werde Apple sich auf dem noch jungen Markt von Virtual- und Augmented-Reality auch durch die Übernahme anderer Unternehmen weiterentwickeln. Die Technologien repräsentierten nach Ansicht von Ives den nächsten logischen Schritt in der Entwicklung der Unterhaltungselektronik und stellen im Fall von Apple eine natürliche Ergänzung des iPhone-Ökosystems dar.

Apple bereitet sich seit Langem vor

Bislang hat Apple keine Stellungnahme dazu abgegeben, ob das Unternehmen bereits an Virtual Reality-Produkten arbeitet. Auch sind keine Gerüchte bekannt, die sich um konkrete Apple-Produkte dieser Art drehen. Doch auch wenn nichts Genaues zu den Plänen von Apple bekannt ist, so verrät ein Blick auf die Firmenübernahmen, die Apple in den letzten Jahren durchgeführt hat, dass offenbar ein Interesse an Virtual- und Augmented-Reality-Technologie besteht.

Es gibt viele Unternehmen, die sich direkt mit den beiden Gebieten oder mit angrenzenden Technologien beschäftigen und von Apple übernommen wurden. Zu ihnen gehören zum Beispiel das deutsche AR-Unternehmen Metaio, die an der Microsoft Kinect-Steuerung beteiligte Firma PrimeSense oder auch Faceshift. Letzteres Unternehmen entwickelte eine Möglichkeit, auf simple Weise und ohne das aufwendige Anbringen von Sensorpunkten die Gesichtsmimik eines Schauspielers auf eine virtuelle Figur zu übertragen. Faceshifts Technologie kam beispielsweise beim Dreh des Films "Star Wars: Das Erwachen der Macht" zum Einsatz.