Apple und Facebook wollen Nokias Kartendienst kaufen

Reißt sich eventuell Facebook Nokia HERE unter den Nagel?
Reißt sich eventuell Facebook Nokia HERE unter den Nagel?(© 2014 Here, CURVED Montage)

Quo vadis, Nokia HERE? Ein aktueller Bericht von Bloomberg Business heizt weiter die Gerüchteküche über das Schicksal des Kartendienstes an. Demnach liebäugeln jetzt auch Facebook und Apple mit einem Kauf.

Dass der finanziell angeschlagene Nokia-Konzern seinen Kartendienst HERE abstoßen will, machte bereits vor einiger Zeit die Runde. Aus Insiderkreisen hieß es, dass Uber, der amerikanische App-Anbieter und Taxi-Konkurrent, großes Interesse an Nokias Kartendienst hätte. Doch dank Quellen, die angeblich mit der Angelegenheit vertraut sind, hat sich die Liste der potenziellen Käufer erheblich verlängert, sodass sie sich mittlerweile wie ein "Who is Who" der Technik-Industrie liest.

Wer reist sich Nokia HERE unter den Nagel?

Sofern die Informationen stimmen, haben zum Beispiel die Schwergewichte Apple und Facebook Interesse an einem Kauf bekundet. Und sie sind nicht die einzigen Kandidaten, denn darüber hinaus könnten sich auch Amazon, Alibaba, Baidu, Sirius XM, Harman International sowie eine Gruppe deutscher Automobil-Hersteller den Kartendienst unter den Nagel reißen. Ein Insider will zudem Bescheid über den Preis wissen, den Nokia für HERE erzielen möchte.

Über drei Milliarden Euro möchte das finnische Unternehmen bei einem Verkauf angeblich einstreichen. Obwohl Nokia selbst im Jahr 2008 noch 8,1 Milliarden Dollar für den Dienst bezahlt hat, würde sich der Abstoß der Kartensparte für den Konzern lohnen. Denn der heutige Wert wird nur noch auf 2,1 Milliarden Dollar geschätzt. Nokia hat sich zu den um sich greifenden Spekulationen bislang noch nicht geäußert.

Weitere Artikel zum Thema
Mit Face­book Lasso erstellt ihr eure eige­nen Musik-Clips
Lars Wertgen
Facebook Lasso macht der Playback-App TikTok Konkkurenz
Es wird musikalisch: Mit Facebook Lasso eifert ihr euren Idolen nach und dreht kurze Karaoke-Clips.
Char­lot­tes­ville: Apple, Spotify und Co gehen gegen Hass und Into­le­ranz vor
Jan Johannsen
Supergeil !8Proteste gegen die "Unite the rigth"-Kundgebung am 12. August in Charlottesville, Virginia.
Die Ausschreitungen und der Anschlag von Charlottesville rütteln die US-Techbranche auf. Apple-Chef Tim Cook ist nicht der einzige, der aktiv wird.
Face­book Messen­ger: So viel Zeit habt ihr zum Löschen von Nach­rich­ten
Christoph Lübben
Der Facebook Messenger kann schon bald Nachrichten löschen – aber nur kurze Zeit nach dem Versenden
Nachrichten mit dem Facebook Messenger zurückholen beziehungsweise löschen: Schon bald ist das möglich. Allerdings gibt es ein striktes Zeitlimit.

Diese Website verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie dem zu. Um mehr über die von uns verwendeten Cookies zu erfahren und wie man sie deaktiviert, können Sie unsere Cookie-Richtlinie aufrufen.