Apple verbietet Video- und Musik-Ripper-Apps für iOS

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Streaming-Inhalte sollen in Zukunft nicht mehr so einfach heruntergeladen werden können
Streaming-Inhalte sollen in Zukunft nicht mehr so einfach heruntergeladen werden können(© 2014 Beats Music, CURVED Montage)

Apple hat seine Richtlinien für den App Store überarbeitet. Die neuen Vorgaben drehen sich insbesondere um die Verwendung von Gesundheitsdaten von iOS-Nutzern sowie um Apple Pay. Eine weitere Veränderung bezieht sich aber auch auf Apps, die Musik und Videos von Streaming-Diensten herunterladen können – ein Vorzeichen für Apples eigenen Musik-Service?

Sogenannte Ripper-Programme können dazu genutzt werden, Videos oder auch Musik von Streaming-Diensten wie YouTube herunterzuladen. Welcher Download mit derartiger Software allerdings legal vorgenommen werden kann und welcher nicht, hängt dabei von verschiedenen Details ab. Für iOS-Nutzer könnte dies aber schon bald keine Rolle mehr spielen, denn laut Apples überarbeitete Richtlinien werden nur noch solche Ripper-Apps im App Store landen, die eine ausdrückliche Erlaubnis erhalten haben.

Könnte mit Apples Streaming Service zu tun haben

Dass Apple sich nun um Apps kümmern möchte, die Videos oder Musik von Drittanbietern wie YouTube, SoundCloud oder Vimeo herunterladen können, mag kein Zufall sein. Schließlich ist es ein offenes Geheimnis, dass das Unternehmen aktuell daran arbeitet, den eingekauften Musik-Streaming-Dienst Beats Music für einen Neustart unter der eigenen Flagge herzurichten.

Es wäre nur verständlich, wenn Apple nun bereits erste Schritte unternimmt, um zu verhindern, dass in Zukunft Nutzer die gestreamte Musik herunterladen und kostenlos weiterverwenden. Außerdem findet sicherlich auch die Musikindustrie Gefallen daran, dass Apple Anstrengungen unternimmt, um Raubkopien vorzubeugen – und womöglich könnte Apple auf diese Weise ja sogar doch noch zu den angestrebten günstigeren Konditionen für sein Streaming-Angebot kommen.


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