So stark belasten Smartphones und Tablets die Gelenke

Forscher sagen der Fehlhaltung beim Smartphone-Gebrauch den Kampf an
Forscher sagen der Fehlhaltung beim Smartphone-Gebrauch den Kampf an(© 2014 CC: Flickr/Nathan Congleton)

Die CeBit in Hannover steht kurz bevor und wird wieder mal einen Vorgeschmack auf die Zukunft liefern. Vor Ort gibt es in diesem Jahr eine besonders interessante Simulation zu bestaunen: Die veranschaulicht, wie sich der Gebrauch von Smartphones und Tablets auf die Muskulatur und Gelenke auswirkt.

Vor Kurzem erst offenbarte eine Studie, dass es einen Zusammenhang zwischen dem häufigen Gebrauch von Smartphones und verminderter Intelligenz gibt. Eine neuartige Simulation zeigt nun, wie sich das ständige Tippen und das Starren auf Smartphones in gebückter Haltung körperlich auswirken. Informatiker der Universität Saarland haben ein Verfahren entwickelt, bei dem die typischen Bewegungsabläufe bei der Smartphone-Bedienung simuliert werden.

Mit Motion-Capture-Technik gegen den SMS-Daumen

Die Forscher greifen für ihre Entwicklung auf die aus Kinofilmen bekannte Motion-Capture-Technik zurück und kombinieren diese mit einer biomechanischen Simulation, so Informatik-Doktorand Myroslav Bachynskyi gegenüber N-TV. Dabei lässt sich genau simulieren, welche Muskeln und Gelenke bei der Nutzung von Smartphones oder Tablets besonders in Anspruch genommen werden. Anhand der erhobenen Daten können die Wissenschaftler zudem genau erkennen, wie schnell und präzise der Nutzer sein jeweiliges Gerät bedienen kann.

Durch die Ergebnisse könnten Geräte-Entwickler in Zukunft ihre IT-Produkte so gestalten, dass auch bei langer Nutzung kein "Handy-Nacken" oder "SMS-Daumen" mehr entsteht. Auch für die Industrie stellen die Studienergebnisse eine gute Ausgangsbasis für verbesserte Bedingungen in computergesteuerten Arbeitsstätten dar. Wer sich selbst ein Bild von dem Simulator machen will, bekommt das gesamte Projekt auf der CeBit präsentiert, die vom 16. bis 20. März 2015 in Hannover stattfindet.


Weitere Artikel zum Thema
Apple Watch Series 4: So sind die neuen Watch Faces entstan­den
Francis Lido
Apple Keynote 2018, Apple Watch 4, Watch OS
Auf der Apple Watch Series 4 stehen euch neue Watch Faces zur Auswahl: "Fire", "Water", "Liquid Metal" und "Vapor" sind nicht computergeneriert.
Fitbit Care: Mit Fitbit-Plus-App will auch Fitbit in den Gesund­heits­markt
Tina Klostermeier
Fitbit will sich künftig nicht mehr nur auf die fitnessaffine Zielgruppe fokussieren, sondern auch den Gesundheitsmarkt erobern.
Mit Fitbit Care und der App Fitbit Plus kündigt Fitbit einen Gesundheits-Service für Trainer, Krankenkassen und Arbeitgeber an.
Mit dem Huawei Mate 20 könnt ihr wohl Unter­was­ser-Aufnah­men machen
Michael Keller
Der Nachfolger des Huawei Mate 10 Pro (Bild) soll tolle Fotos und Videos ermöglichen
Das Huawei Mate 20 Pro taucht immer häufiger in der Gerüchteküche auf – und auf euren Wunsch auch ab, wenn ihr eine Unterwasserkamera braucht.

Diese Website verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie dem zu. Um mehr über die von uns verwendeten Cookies zu erfahren und wie man sie deaktiviert, können Sie unsere Cookie-Richtlinie aufrufen.